Krantechnik

Liebherr-Hafenmobilkran bleibt in Rostock

| Redakteur: Bernd Maienschein

Der erste Liebherr-Hafenmobilkran für den Rostocker Überseehafen verlässt die Kaikante des Liebherr-Werks in Rostock.
Der erste Liebherr-Hafenmobilkran für den Rostocker Überseehafen verlässt die Kaikante des Liebherr-Werks in Rostock. (Bild: Liebherr)

Im Dezember 2017 hat Liebherr-MCCtec Rostock seinen ersten Hafenmobilkran für den Rostocker Überseehafen an EEW Special Pipe Constructions (EEW SPC) geliefert. Mit einer maximalen Hubkapazität von 124 t ist der „LHM 420“ nun der leistungsstärkste Hafenkran dort.

EEW SPC ist seit 2008 Vorreiter in der Herstellung von Monopiles, die als Gründungspfähle für Offshore-Windkraftanlagen dienen. Um Grobbleche, das Rohmaterial für die großdimensionierten Rohre, an der Kaikante noch flexibler entladen zu können, entschied sich das Unternehmen zum Kauf eines Hafenmobilkrans von Liebherr, der ebenfalls in Rostock produziert wird.

Einsatz zur Entladung schwerer Großbleche

Der Kran vom Typ „LHM 420“ wurde speziell für den schnellen und effizienten Güterumschlag konzipiert. Ausgestattet mit einer 124-t-Winde und einem 48 m langen Ausleger wird der neue Kran in Zukunft an den Liegeplätzen 10 und 16 im Rostocker Überseehafen für die Entladung der schweren Grobbleche eingesetzt.

„Der ,LHM 420‘ ist eine Investition, die langfristig ihren Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit von EEW SPC leisten wird und somit ein wesentlicher Schritt für die zukünftige Entwicklung. Die Senkung von Umschlagskosten bei stetig wachsenden Warenumschlägen wird einen Anteil zur Steigerung der Produktivität unseres Unternehmens beitragen. Die enge Kooperation und die Standortnähe zu Liebherr sichern uns auch zukünftig logistische Lösungen im Bereich der Krantechnik“, so Heiko Mützelburg, Geschäftsführer der EEW Special Pipe Constructions GmbH.

Giganten gehen in die ganze Welt

Als Marktführer im Bereich der Hafenmobilkrane liefert Liebherr Rostock seine maritimen Produkte in die ganze Welt. Oft sind die Krane Zehntausende Kilometer auf den Weltmeeren unterwegs, um die Arbeit in ihren Zielhäfen aufzunehmen. Wie Liebherr angibt, dauerte die Verschiffung gerade einmal 10 min. Nur zirka 850 m trennen den Liegeplatz 15 am Liebherr-Werk Rostock vom späteren Arbeitsplatz des Boliden an der Kaikante bei EEW SPC im Überseehafen.

„Seitdem wir unsere maritimen Krane hier am Standort Rostock produzieren, haben wir mehrere Hundert Geräte in die ganze Welt ausgeliefert. Da erfüllt es uns natürlich mit Stolz, heute den ersten Liebherr-Hafenmobilkran an unsere Rostocker Nachbarn bei EEW SPC ausliefern zu dürfen. Wir hoffen, dass es nicht der letzte Liebherr-Kran bleibt, der hier im Rostocker Überseehafen zum Einsatz kommt“, sagt Leopold Berthold, Geschäftsführer Vertrieb bei Liebherr Maritime Krane.

Weitere Beiträge zum Unternehmen:

Liebherr-MCCtec Rostock

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