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Bandversorgung Logistikstudent entwickelt Entscheidungsmodell für C-Teile – Sieger stellt aus

| Redakteur: Robert Weber

Eine studentische Abschlussarbeit der Universität der Bundeswehr in München sorgt für Furore in der Kanban-Welt. Das Entscheidungsmodell von Josef Gutsmiedl ist mehrdimensional und lädt zur Nachahmung ein, weil es durch seine einfache Formel schnell anzuwenden ist. Der Gewinner der Analyse, die P. S. Cooperation stellt auf der Logimat sein Kanban-Produkt aus.

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(Bild: XtravaganT - Fotolia.com)

Das populärer werdende C-Teile-Management (CTM) genießt einen immer höheren Stellenwert, sowohl bei den anwendenden Unternehmen als auch bei den anbietenden Unternehmen. Dabei ist zumeist der Fokus auf dem kompletten Outsourcing des Managements an einen Anbieter. Aber ist dies immer die beste Möglichkeit oder gibt es auch Alternativen dazu; und wie bewertet man diese im Vorfeld der Beschaffung?

C-Teile-Management als Thema für Masterarbeit

Diese Frage stellte sich Olaf Spindler, Einkaufsleiter Baumanagement der Haas Group, und bot das Thema für eine Masterarbeit an. Die Haas Group ist ein Familienunternehmen und gehört zu den europäischen führenden Anbietern von Qualitätsprodukten rund ums Bauen. Zu diesen Produkten gehören Fertighäuser, Fenster, Haustüren, Markisen, Rollläden, Parkettböden, Fußbodenleisten und auch Holzkonstruktionen.

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Der Unternehmensverbund vereint eine Reihe von Marken, unter anderen Timbory, Ligne Lamellix, Adriafloor, Zimmerer Profi-Haus, Bayerwald, Stabil, WO&WO, Haas Fertigbau, Bavaria Massivhaus, Haas Fundamentbau und Haas Weisrock sowie die Marken Hoco Plast und Hoco Holz, die unter dem gemeinsamen Label Hoco zusammengefasst sind. Die Marken sind intern in den drei Sparten Holzprodukte, Bauelemente und Baumanagement organisiert.

Student und Betreuer entwickeln Entscheidungsmodell

Josef Gutsmiedl, Student der Universität der Bundeswehr in München, nahm sich des Themas Kanban an und entwickelte gemeinsam mit seinem Betreuer Olaf Spindler ein Entscheidungsmodell zur Auswahl eines C-Teile-Managementanbieters (Bild 3) mit dem Schwerpunkt des selektiven Outsourcings. Als Grundlage der Auswahlentscheidung sollten dabei Erkenntnisse aus der Beschaffung von ERP-Systemen dienen, wie auch vorhandene Beispiele aus der Beschaffung von kompletten CTM-Outsourcing-Systemen. Die Kombination einer monetären Ebene mit der Berechnung des Net Present Value (NPV) und einer nichtmonetären Ebene mithilfe einer Nutzwertanalyse konnte dafür als ein probates Mittel identifiziert werden.

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