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Lebensmittellogistik Loxxess führt HACCP-Standards ein

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Um einer Verunreinigung von Lebensmitteln systematisch vorzubeugen, hat der Logistikdienstleister Loxxess an seinem Standort im bayerischen Haiming die Regeln des internationalen Hygienestandards Hazard Analysis of Critical Control Points (HACCP) eingeführt.

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Laut HACCP-System müssen in zwölf verschiedenen Bereichen ganz bestimmte Prozesse vorgeschrieben werden. Das schließt auch den Wareneingang und die Verladeprüfung mit ein.
Laut HACCP-System müssen in zwölf verschiedenen Bereichen ganz bestimmte Prozesse vorgeschrieben werden. Das schließt auch den Wareneingang und die Verladeprüfung mit ein.
(Bild: Loxxess)

Das Logistikzentrum mit einer Fläche von 40.000 m2 ist ein teilweise voll klimatisiertes Lebensmittellager. Hier werden u.a. temperatursensible Rohstoffe, die zur Herstellung von Lebensmitteln verwendet werden, gelagert. Bei diesen Rohstoffen muss die Temperatur bei Lagerung und Transport durchgehend unter 20 °C betragen. Außerdem gelten für Lebensmittellager besondere Hygienevorschriften und -prozesse. „Wir haben das HACCP-Konzept unseres Kunden auf das Lager übertragen“, sagt Dr. Claus-Peter Amberger, CEO der Loxxess AG. „Die Einhaltung wird vom Kunden jährlich überprüft und war Voraussetzung, um vom Landratsamt die Anerkennung als amtliches Lebensmittellager zu erhalten.“

Alle Bereiche der Lagerhaltung kontrollieren

HACCP ist ein weltweit anerkanntes Verfahren, um Hygienerisiken systematisch zu analysieren und eine Verschmutzung von Lebensmitteln zu vermeiden. „Die Anwendung des HACCP-Systems im Lager bedeutet, in zwölf verschiedenen Bereichen ganz bestimmte Prozesse vorzuschreiben und die Einhaltung zu überprüfen“, so Amberger. „Das reicht von der Personalhygiene bis zur Zugangssicherung, vom Wareneingang bis zur Verladeprüfung oder von Reinigung bis Schädlingsvorbeugung.“

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