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Corona-Gadgets Luftwäsche für Umschlaghallen

Die aktuelle Infektionswelle in der Fleischindustrie zieht weite Kreise: Trans-O-Flex Thermomed, auf aktiv temperaturgeführte Arzneimitteltransporte spezialisierter Logistikdienstleister, setzt auf Feinfilter als effektive Vorsorgemaßnahme gegen die Vertreitung des Virus über Klimaanlagen in Räumen mit niedrigen Temperaturen (2 bis 8 °C).

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Trans-O-Flex-Zustellfahrzeug auf dem Hof: In Baunatal steckt Trans-O-Flex trotz Corona-Krise aktuell 3,5 Mio. Euro in die Erweiterung des Thermomed-Zentralhubs.
Trans-O-Flex-Zustellfahrzeug auf dem Hof: In Baunatal steckt Trans-O-Flex trotz Corona-Krise aktuell 3,5 Mio. Euro in die Erweiterung des Thermomed-Zentralhubs.
(Bild: Trans-O-Flex)

Trans-O-Flex betreibt bundesweite Netze zur Verteilung von Arzneimitteln in Deutschland (38 Standorte) und Österreich (4 Standorte). Mit den Luftreinigern will das Unternehmen seine Mitarbeiter schützen und die Verbreitung des Covid-19-Virus eindämmen. Weil sich Viren bei kühleren Temperaturen grundsätzlich schneller verbreiten können und die bisher verwendeten Klimaanlagen die Luft umwälzen, ohne sie aufzubereiten, hat Trans-O-Flex inzwischen alle zwischen 2 und 8 °C klimatisierten Umschlagpunkte mit Luftwäscheanlagen mit Spezialfiltern ausgestattet.

Investitionen in den Netzausbau

Die Filter, die regelmäßig ausgewechselt werden müssen, sollen auch Aerosole aus der Luft filtern, mit denen das Corona-Virus übertragen werden kann. Nach Angaben des deutschen Luftreinigerherstellers Trotec filtern sie „99,995 % aller luftgetragenen Schadstoffe“ und „befreien die Luft effektiv von Pollen und anderen Allergenen, Feinstaub, Zigarettenrauch, Gerüchen und Bakterien, Schimmelsporen oder Viren“. Wolfgang P. Albeck, CEO der Trans-O-Flex-Logistikgruppe: „Unsere Pandemiepläne sehen vor, dass wir neue Erkenntnisse regelmäßig auswerten und ihre Bedeutung für unsere Netzwerke prüfen. Deshalb haben wir entschieden, diese zusätzliche Ausstattung zu installieren.“ Bisher hatte sein Unternehmen den Service in seinen Netzwerken Trans-O-Flex Express und Trans-O-Flex Thermomed voll aufrechterhalten können.

„Wir mussten keinen einzigen Standort schließen oder unsere Leistungen einschränken“, so Albeck. „Dafür haben wir von unseren Kunden ausgesprochen viel Lob bekommen und werden auch mit zusätzlichen Mengen belohnt, die bisher über andere Dienstleister transportiert wurden.“ Das Unternehmen investiert deshalb in seinen Netzausbau und steckt aktuell unter anderem 3,5 Mio. Euro in die Erweiterung des Thermomed-Zentralhubs in Baunatal.

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