Akuter Platzmangel und räumlich zerstückelte Lagerflächen waren die Gründe, warum sich die Geschäftsführung von Leber Hygiene-Service für einen Neubau im Kinzigtal entschied.
In Gutach hat Freyler Industriebau für die Leber Hygiene-Service GmbH einen neuen Firmensitz geplant und realisiert. So sieht er aus. Das Ganze war auch durchaus herausfordernd. Hier mehr dazu ...
(Bild: Freyler Industriebau)
Die Leber Hygiene-Service GmbH ist ein familiengeführter Großhändler für industrielle Hygieneprodukte und bringt über 30 Jahre Erfahrung in der Branche mit. Die Produktpalette reicht vom Waschraum über Reinigungstücher, Reinigungsmittel, Hautreinigung sowie Hautschutz bis hin zum leichten Arbeitsschutz. Mit dem eigenen Fuhrpark und Montageservice sind eine schnelle Lieferung und unkomplizierte Abwicklung gewährleistet, heißt es weiter. Der Region, dem Kinzigtal, wollte Leber Hygiene-Service im Zuge der Baumaßnahmen deshalb treu bleiben, was keine einfache Aufgabe war, denn gewerbliche Bauplätze in passender Größe haben dort Seltenheitswert. Mit Freyler Industriebau als Planungs- und Baupartner konnte jedoch ein individuelles Konzept verwirklicht werden, das selbst für ein nicht ganz einfaches Grundstück ideal ist. Heraus kam ein maßgeschneiderter Neubau, der heute das logistische Funktionslayout optimal abbilde und das Unternehmen auch gleich optisch passend zum Corporate Design repräsentiere.
Eine Gasleitung sorgte zunächst für Kopfzerbrechen
Das neue Betriebsgelände befindet sich in Gutach, nur rund 11 Kilometer vom alten Standort entfernt. Das Gebäude wurde von Freyler Industriebau auf Grundlage eines Konzepttags individuell auf die Bedürfnisse des Mittelständlers zugeschnitten und betriebsfertig errichtet. Auf dem rund 10.700 Quadratmeter umfassenden Grundstück ist dabei ein Verwaltungsgebäude mit Warenein- und -ausgang entstanden, das etwa 1.800 Quadratmeter umschließt. Auch ein angrenzendes Lager mit circa 2.300 Quadratmetern Fläche gehört dazu. Um herauszufinden, ob das avisierte Grundstück in Gutach passt, hat Freyler im Rahmen des Konzepttags zunächst den konkreten Bedarf ermittelt. Das sei im Hinblick auf die benötigten Flächen wichtig gewesen, und um einen reibungslosen Logistikablauf zu gewährleisten. Optimal war das Grundstück auf den ersten Blick jedoch nicht, weil es nicht einfach rechteckig ist und auch noch eine Gasleitung darauf verläuft. Das bedeutete, dass Freyler einen 6 Meter breiten Streifen nicht überbauen durfte. Umso wichtiger war es, einen individuellen Entwurf zu entwickeln, der genau diese Eigenheiten berücksichtigt, um das Problem zu lösen. Schließlich kam es dann aber doch zum Spatenstich:
Der Tag des Spatenstichs für das neue Gebäude von Leber Hygiene-Service in Gutach.
(Bild: Leber Hygiene-Service)
Der intensive Austausch mit allen führte zum Erfolg
So ein Neubau ist eine langfristige Investition in die Zukunft und betrifft deshalb auch die nächste Generation von Leber. Darum wurde auch der „Nachwuchs“, der bereits im Unternehmen tätig ist, bei den Entscheidungen mit involviert. Zunächst ging es darum, den Logistikablauf optimal abzubilden. Dabei war wichtig, diesen Ablauf sauber zu Papier zu bringen, denn der Bestand mit seinen unterschiedlichen Lagerorten konnte nicht als Vorlage dienen. Dieses Funktionslayout war dann die Basis der Freyler-Entwürfe.
Der Neubau sollte außerdem optisch und architektonisch deutlich als „Leber Hygiene“ erkennbar sein. So wurde insbesondere das markante Corporate Design aufgegriffen. Durch den speziellen Grundriss liegt der Eingang aber etwas weiter hinten und wurde deshalb besonders betont. Und zwar mit einer zweigeschossigen Verglasung, Fassadenplatten in unterschiedlichen Grüntönen sowie dem Logo des Unternehmens. „Auch optisch gefällt uns der Gebäudekomplex sehr gut, er ist nicht nur modern und zugeschnitten auf unseren Bedarf, sondern greift auch unser Firmengrün auf und ist damit unverwechselbar unser Stammsitz“, ergänzt Yvonne Leber-Wisser, die Bauherrin. Ein Faktor zum Erfolg war außerdem die enge Abstimmung mit allen Beteiligten, wozu nicht nur die Gemeinde bezüglich des Bebauungsplans zählte, sondern auch die Deutsche Bahn wegen der angrenzenden Trasse sowie die Verantwortlichen in puncto Leitungsrecht und für entsprechend bauliche Möglichkeiten. Freyler habe dabei viel Unterstützung geleistet.
Stand: 08.12.2025
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„Aus dem vorhandenen Grundstück hat Freyler Industriebau das Optimum herausgeholt und zugleich nicht nur für die nächsten 3 Jahre gedacht, sondern für die nächsten 20 bis 30 Jahre“, merkt Yvonne Leber-Wisser, die Bauherrin, an.