Lithium-Ionen-Batterien

Mehr Akku-Auswahl für effiziente Einsätze

| Redakteur: Bernd Maienschein

Linde-MH erweitert sein Li-Ion-Batterieportfolio für seine Gegengewichtstapler mit 2 bis 8 t Tragkraft.
Linde-MH erweitert sein Li-Ion-Batterieportfolio für seine Gegengewichtstapler mit 2 bis 8 t Tragkraft. (Bild: Linde-MH)

Der Premiumanbieter Linde Material Handling (Linde-MH) verspricht seinen Kunden, für jeden Einsatz bei ihrem Warenumschlag die richtige Batterie zu liefern. Jetzt haben die Staplerbauer aus Aschaffenburg ihr Portfolio an Lithium-Ionen-Batterien entsprechend erweitert.

Weil die Anschaffungskosten des innovativen Lithium-Ionen-Energiesystems relativ hoch sind und mit zunehmender Kapazität steigen, empfiehlt es sich, sie genau auf die Einsatzanforderungen abzustimmen. Linde Material Handling bietet zu diesem Zweck jetzt noch mehr unterschiedliche Batteriegrößen an: Der Material-Handling-Spezialist erweitert sein Li-Ion-Batterieportfolio im Traglastbereich von 2 bis 3,5 t (Linde E20 bis E35) neben den bestehenden Kapazitätsklassen mit 24,1 und 60,3 kWh jetzt um die größere Batterievariante mit 84,6 kWh Kapazität für energieintensive Dreischichteinsätze, wie sie in der Papier- oder Getränkeindustrie vorkommen.

Li-Ion-Akku je nach Anforderung dimensionieren

Im Traglastbereich von 3,5 bis 5 t ist eine neue Batterie im mittleren Kapazitätsbereich dazugekommen. Hier schließt Linde-MH mit einer 66,3-kWh-Batterie die Lücke zwischen der kleineren (36,2 kWh) und der größeren (118,4 kWh). Für die 6- bis 8-t-Stapler steht eine zweite Batteriegröße mit 64,7 kWh als Ergänzung zur bisherigen Batterie mit 118,4 kWh zur Verfügung.

„Benötigt ein Stapler große Energiemengen, um beispielsweise schwere Lasten zu transportieren, muss die Batterie entsprechend groß dimensioniert sein. Das Gleiche gilt, wenn die Geräte im Mehrschichtbetrieb viele Stunden hintereinander intensiv genutzt werden und die Fahrer gleichzeitig kaum Gelegenheit haben, ihre Flurförderzeuge für längere Zeit an die Ladestation zu fahren“, erklärt Christoph Englert, Product Manager Energy and Solutions. Anders sehe es aus, wenn der Stapler zwischendurch immer wieder geparkt und nachgeladen werden könne. Dann reiche auch eine kleinere Batterie, um das Fahrzeug fortlaufend mit ausreichend Energie zu versorgen.

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Alle neuen Batterien im 90-V-Spannungsbereich sind mit den angebotenen Ladegeräten mit 9, 17 oder 30 kW kompatibel. Auch die Wahl des Ladegerätes hängt übrigens von den Einsatzerfordernissen ab: Bleibt wenig Zeit zum Laden, braucht es entsprechende Power an der Station. Darf der Ladevorgang dagegen auch länger dauern, genügt ein kleineres Ladegerät.

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