Lieferkettengesetz Menschenrechte und Umweltschutz auf Knopfdruck

Die Telekom-Tochter T-Systems und die Plattform für digitale Workflows Servicenow haben eine Lösung geschaffen, die sämtliche Vereinbarungen entlang der Lieferkette digital abrufbar macht.

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Auf Basis von Servicenow bietet T-Systems eine Komplettlösung für die neue Rechtsnorm mit dem etwas sperrigen Namen „Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz“ – kurz Lieferkettengesetz.
Auf Basis von Servicenow bietet T-Systems eine Komplettlösung für die neue Rechtsnorm mit dem etwas sperrigen Namen „Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz“ – kurz Lieferkettengesetz.
(Bild: iStock/jeffbergen)

Mithilfe dieser Lösung können Unternehmen jetzt ihre aus dem Lieferkettengesetz erwachsenen Pflichten sozusagen „auf Knopfdruck“ erfüllen. Zwar gilt dieses Gesetz erst ab dem 1. Januar 2023 und nur für Unternehmen ab 3.000 Mitarbeitenden. Aber schon ein Jahr später sind alle Firmen dabei, die über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben. Die Lösung von T-Systems basiert dabei auf der Now Platform von Servicenow und bildet die komplette Lieferkette ab. Wie aus einer Presseinformation der Telekom zu entnehmen ist, sei ein konsolidierter Bericht zum Status ihrer Lieferkette für viele Unternehmen schwierig zu erstellen, denn sie pflegten die für diese Berichte notwendigen Daten häufig abteilungsbezogen – vom Einkauf über das Controlling bis hin zum Rechtswesen – und nicht alle Kennzahlen wären in ausreichender Qualität vorhanden.

Die T-Systems-Lösung sei als Ergänzung zur Now Platform konzipiert und schaffe mit den verfügbaren Daten die vom Gesetz verlangte Lieferkettentransparenz. Die Daten werden verknüpft mit der Auswahl der Lieferanten, dem Vertrags- und dem Risikomanagement. Und jetzt kommt neueste Technik ins Spiel: Künstliche Intelligenz (KI) kann bestehende Verträge mit Blick auf Verpflichtungen auswerten, eine Videoübertragung mit Augmented Reality (AR) ermöglicht es, einzelne Zulieferer aus der Ferne zu überprüfen. Und das erreiche die Qualität eines Vor-Ort-Audits und spare gleichzeitig den Reiseaufwand.

Jedes Unternehmen ist betroffen vom Lieferkettengesetzt.

Urs M. Krämer, Chief Commercial Officer T-Systems

Nach dem neuen Gesetz verantworten Unternehmen ja nicht nur das fertige Produkt und die Prozesse im eigenen Werk und die bis zum Händler: Auch die Vorprodukte und Rohstoffe müssen in die Betrachtung einfließen – auch von Lieferanten auf der anderen Seite des Erdballs. T-Systems-CCO Urs M. Krämer zum Nutzen der neuen Lösung: „Über Dashboards sind jederzeit Einblicke in das Lieferantenportfolio und dessen Qualität möglich.“

Operative Transparenz

Dazu verknüpft die Cloud-Plattform Daten aus verschiedenen Systemen weitgehend automatisiert miteinander, bildet Prozesse ab und etabliert neue. „Die Now Platform unterstützt die Bemühungen der Unternehmen für soziales und nachhaltiges Wirtschaften, weil sie alle Daten zur Verfügung stellt, die für operative Transparenz sorgen können“, ergänzt Robert Rosellen, Senior Sales Director Large Enterprise bei ServiceNow.

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