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Containertransporte Neue Regeln für Hochsicherheitssiegel kommen

Mit dem Inkrafttreten der 1. Edition der ISO 17712:2010 am 1. September 2010 wurden weltweit höhere Standards eingeführt, um Überseecontainer noch wirkungsvoller vor Manipulation zu schützen. Ab dem 1. März 2012 greift die Vorschrift

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Ab dem 1. März 2012 müssen Bolzenplomben mit einem Stahlkerndurchmesser von 18 mm Überseefracht schützen. (Bild: Ferrotec)
Ab dem 1. März 2012 müssen Bolzenplomben mit einem Stahlkerndurchmesser von 18 mm Überseefracht schützen. (Bild: Ferrotec)

Um lästige Zahlungen für Nachverplombungen auszuschließen und Verzögerungen in der Zollabwicklung zu vermeiden, sollten Anwender von High Security Seals jetzt dringend ihre Siegelbestände überprüfen: Denn am 29. Februar 2012 endet die eingeräumte 18-monatige Übergangsfrist für die Verwendung älterer Hochsicherheitssiegel, die noch nach der ISO/PAS 17712:2006 zertifiziert wurden.

Wer diese Übergangsfrist voll ausschöpfen möchte, sollte in jedem Fall die Transitzeit berücksichtigen, da der Ankunftstag des versiegelten Containers am Zielort entscheidend ist.

Stahlkerndicke von 18 mm gefordert

Zum besseren Schutz von Überseefracht schreibt die ab dem 1. März 2012 für alle High Security Seals unumgängliche ISO 17712:2010 unter anderem bei Bolzenplomben einen Stahlkerndurchmesser von 18 mm für den Körper und den Kopf des Pins vor. Bolzenplomben von geringerer Stahlkernstärke dürfen also nicht mehr für den Überseetransfer eingesetzt werden.

„Wenn nach dem 1. März Container mit unzulässigen Bolzenplomben eingesetzt werden, ist mit Nachverplombungskosten zwischen 25 und 200 Euro pro Container zu rechnen“, warnt Guido Jasmund, Product Manager des Siegel-Spezialisten Ferrotec.

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