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Die Staus der Zukunft vermeiden
Die Herausforderungen, denen sich Asien bei der Mobilität gegenübersehe, seien seit 30 Jahren nahezu unverändert, davon ist Sootoo überzeugt. „Es geht darum, die Entwicklung flächendeckender öffentlicher Transportsysteme und Fußgängerbereiche mit der gleichen Geschwindigkeit voranzutreiben wie den Ausbau des Straßennetzes. Benötigt werden praktikable Alternativen zum Privatauto sowie klare Vorgaben zum Transportmanagement", so Francis Sootoo.
Hongkongs begrenzte Fläche sei ein natürlicher Vorteil für den Aufbau eines nahtlosen Verkehrssystem gewesen. In anderen asiatischen Städten gehe die flächenmäßige Ausdehnung mit zunehmender Fahrzeugdichte einher. „Die größte Herausforderung stellen Wohnprojekte mit lockerer Bebauung in den Vorstädten dar, wo man den öffentlichen Transportmitteln nicht genügend Aufmerksamkeit schenkt. So entstehen die Staus der Zukunft."
Design nur ein Faktor
Für Martin Smith spielen auch robotergesteuerte Autos, wie sie in Nevada (USA) bereits für den Straßenverkehr zugelassen sind, künftig große Rolle. Es ist überzeugt, dass wir „in den kommenden 15 Jahren mehr und mehr Roboterautos auf den Straßen sehen werden, Das Design verliert bei solchen Fahrzeugen an Bedeutung, bei diesen Autos geht es vielmehr um Mechanik, Ausstattung und Bauart." Auch darauf sollen seine Studenten vorbereitet.
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