Logistikimmobilien Neues Logistikzentrum für Fressnapf

Im Duisburger Logport nimmt die Fressnapf-Gruppe, eigenen Angaben zufolge Europas Marktführer im Heimtierbereich, nach einer Bauzeit von nur sechs Monaten eine Logistikimmobilie mit 50.000 Palettenstellplätzen in Betrieb. 31.000 m² stehen dort für Kratzbäume, Liegeplätze, Leinen, Halsbänder, Spielzeug und Tiernahrung zur Verfügung.

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Ware aus Asien und Nordamerika, nicht nur für die Katz', wird im neuen Fressnapf-Logistikzentrum im Duisburger Hafen zwischengelagert.
Ware aus Asien und Nordamerika, nicht nur für die Katz', wird im neuen Fressnapf-Logistikzentrum im Duisburger Hafen zwischengelagert.
(Bild: Fressnapf)

Im Duisburger Hafen lagert Fressnapf Importartikel aus Asien und Nordamerika zwischen, konfektioniert sie und liefert sie bedarfsgerecht ins Lager der Unternehmenszentrale nach Krefeld. „Mit dem neuen Logistikzentrum optimieren wir konsequent unsere Lieferketten. Dank des exzellenten Infrastrukturnetzes im Duisburger Hafen machen wir unsere Logistik durch effizientere und schnellere Warenabwicklung fit für das Unternehmenswachstum der kommenden Jahre“, sagt Alfred Glander, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der Fressnapf-Gruppe.

Optimale Container- und Lkw-Abfertigung

Die neue Immobilie für die Fressnapf-Gruppe entstand auf einem 47.000 m² großen Konversionsgrundstück. „Erster Spatenstich war am 1. Juni dieses Jahres – seit dem 1. Dezember 2016 wird die Ware gelagert. Unser Logistikzentrum hat eine Hallenhöhe von 12,20 m. So wird die Integration von Hochregalen und insgesamt 1800 m² Mezzaninfläche ermöglicht. Die zusätzliche Hallenhöhe und 29 Ladetore gewährleisten eine effiziente Intralogistik und optimale Container- und Lkw-Abfertigung“, unterstreicht Udo Rogowsky, Senior Vice President Supply Chain Management & Logistics der Fressnapf-Gruppe.

Große Fenster sorgen für viel Tageslicht, das durch energieeffiziente LED-Beleuchtung unterstützt wird. Aufgrund der nachhaltigen Bauweise erhält die Immobilie das Gold-Zertifikat von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).

Attraktiver Standort als Logistikhub

„Wir werden zunächst im Zweischichtbetrieb arbeiten und so rund 80 neue Arbeitsplätze in Duisburg schaffen. Perspektivisch sind im Dreischichtsystem insgesamt bis zu 130 Stellen denkbar. Hinzu kommen täglich rund 80 Lkw-Fahrten, um die Ware vom Duisburger Hafen in das neue Logistikzentrum zu bringen“, erläutert Christian Buschmann als Gesamtprojektleiter der Fressnapf-Gruppe.

Noch ist das Innere des neuen Fressnapf-Logistikzentrums im Logport ziemlich übersichtlich – aber das wird sich rasch ändern.
Noch ist das Innere des neuen Fressnapf-Logistikzentrums im Logport ziemlich übersichtlich – aber das wird sich rasch ändern.
(Bild: Fressnapf)

„Der Duisburger Hafen profitiert von Schienenverbindungen nach Europa und Asien sowie guten Verkehrsanschlüssen an die Autobahnen 3, 40, 42, 57 und 59. Durch die multimodale Infrastruktur ist der Standort als Logistikhub für uns besonders attraktiv“, ergänzt Logistik-Mann Rogowsky. Waren, die aus Asien oder Nordamerika in Rotterdam landen, werden nach Duisburg und von dort ins nur wenige Minuten entfernte Logistikzentrum gebracht. Dort wird die Ware bedarfsgerecht konfektioniert und ins Vollsortimentlager nach Krefeld geliefert.

Goodman war Entwicklungspartner

Der Immobilienkonzern Goodman entwickelte die neue Anlage auf einer bisherigen Industriebrache, insgesamt wurden 18 Mio. Euro investiert. Fressnapf tritt als Mieter der Immobilie auf. Goodman ist ein integrierter Immobilienkonzern und investiert in Industriegebiete, Lagerhallen und Distributionszentren.

Die Fressnapf-Gruppe gilt als Marktführer im Heimtierbedarf in Europa. Das Unternehmen wurde 1990 von Inhaber Torsten Toeller im nordrhein-westfälischen Erkelenz gegründet. Zur Unternehmensgruppe gehören heute mehr als 1400 Fachmärkte in elf europäischen Ländern – dort meist unter dem Namen Maxi Zoo– mit mehr als 10.000 Beschäftigten.

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