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Ladungsträger Paletten kostengünstig im IoT überwachen

Auf dem 35. Deutschen Logistik-Kongress in Berlin (17. - 19. Oktober) stellt das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) Technologien für die digitale Logistik vor. Beispielsweise können sich Logistikunternehmen, Dienstleister und der Handel jetzt den Wunsch erfüllen, jederzeit zu wissen, wo sich welche Palette befindet.

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Die IoT-Palette vereint flexibel miteinander kombinierbare Funktionalitäten auf einem logistischen Ladungsträger.
Die IoT-Palette vereint flexibel miteinander kombinierbare Funktionalitäten auf einem logistischen Ladungsträger.
(Bild: Fraunhofer-IFF)

Gemeinsam mit den Partnern Cabka-IPS, Telent und Metratec hat das Fraunhofer-IFF eigenen Angaben zufolge eine vergleichsweise kostengünstige, intelligente Palette entwickelt. Herzstück der neuen Palette ist ein integriertes Funk- und Sensormodul, mit dem der Ladungsträger zum Teil des Internet of Things (IoT) wird.

Permantenter Überblick ist möglich

Unternehmen erhalten einen permanenten Überblick über ihren Standort, Bewegungen sowie Beanspruchung und Zustand der Ladung. Die IoT-Palette vereint verschiedene Funktionalitäten der Sensordatenerfassung, Analyse und Kommunikation auf einem logistischen Ladungsträger, die flexibel miteinander kombinierbar sind. So können Frachttransporte transparent und sicher gemacht werden.

Als wichtiges Element datengetriebener Mehrwertdienste im Internet der Dinge werden kritische Lieferungen besser abgesichert und gesteuert, Umlaufzeiten für Palettenpools minimiert und die Grundlagen zur Gestaltung offener Palettenpools für hochwertige wiederverwendbare Kunststoffpaletten geschaffen. Ein Vorläufermodell der Palette ist bereits in Stückzahlen von über 2 Mio. im täglichen Einsatz, wie das Fraunhofer-IFF berichtet.

Kostengünstige „Weiterverkehrsnetz“-Technologie

Basis der intelligenten Ladungsträger ist der wichtige Kommunikations-Uplink zur IoT-Cloud über LPWAN (Low Power Wide Area Network), eine neue, energiesparsame Weiterverkehrsnetz-Technologie. Diese erlaubt die sehr kostengünstige Kommunikation von kleinen Datenraten über viele Jahre. „Mit den neuen digitalen und Kommunikationstechnologien wie LPWAN beginnt auch für die Logistikbranche ein neues Zeitalter. Die zu erwartenden Anwendungen werden Unternehmen neue Impulse geben und interessante Geschäftsmodelle eröffnen. Das Ziel ist ganz klar das Herstellen von mehr Sicherheit, Transparenz und Effizienz sowie das Einsparen von Kosten“, sagt Prof. Michael Schenk, Leiter des Fraunhofer-IFF. „Davon profitieren sowohl die Unternehmen als auch ihre Kunden.“

Die Technik ist nicht auf Paletten beschränkt, sondern in beliebigen Betriebsmitteln, etwa beim Management in großen Lagern oder von Transportbehältern auf Warenumschlagplätzen wie Flughäfen, einsetzbar. Die DHL und das Fraunhofer-IFF testen die Funktionalitäten seit Kurzem auf dem DHL-Air Cargo Hub am Flughafen Leipzig/Halle. Mit Hilfe der neuen Technik soll künftig das Management von Betriebsmitteln und Ladungsträgern auf dem Rollfeld optimiert werden.

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Fraunhofer-IFF

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