E-Class

Regelgeleitete Ableitung von Warengruppen aus E-Class

19.06.2007 | Autor / Redakteur: Ulrich L. Manz, Ayhan Bulut und Ingo Tölke / Jürgen Schreier

Nach Möglichkeit ist immer auf der vierten Ebene eine Klasse auszuwählen – eine Grundvoraussetzung für den Einsatz dieser Systematik im Rahmen eines Managementinformationssystems.
Nach Möglichkeit ist immer auf der vierten Ebene eine Klasse auszuwählen – eine Grundvoraussetzung für den Einsatz dieser Systematik im Rahmen eines Managementinformationssystems.

E-Class ist in Warengruppenschlüssel, mit dem sämtliche am Markt angebotenen und nachgefragten Produkte eindeutig zugeordnet werden können. Jedoch setzt eine Ableitung von Warengruppen aus E-Class voraus, dass bestimmte Regeln eingehalten werden. Teilweise resultieren diese aus der E-Class-Struktur. Zudem erhöht ihre Einhaltung das Nutzenpotenzial erheblich

Unternehmensübergreifende Produktklassifikationen bilden in Zukunft das Rückgrat von Vertriebs- und Einkaufsinformationssystemen sowie des rechnungswesengestützten Controlling, weil unter anderem das Berichtswesen auf deren Strukturen aufbauen wird. Dadurch wächst die Kommunikationsfähigkeit sowohl im Unternehmen wie über Unternehmensgrenzen hinweg.

E-Class bietet sich als universeller Warengruppenschlüssel an

E-Class versteht sich als Warengruppenschlüssel. Mit seiner Hilfe können sämtliche am Markt angebotenen und nachgefragten Produkte eindeutig zugeordnet werden. Der Begriff „Warengruppe“ ist schillernd, vielfach belegt, unterschiedlich definiert – häufig je nach Anwender und Anwendungssituation.

Auch wenn E-Class als „Blaupause“ für den Aufbau eines eigenen (sozusagen E-Class-basierten) Warengruppensystem dient, sind für die Auswahl der einzelnen Klassen Kriterien zu bilden. Denn Ziel ist es, sowohl die internen als auch die externen Belange abzubilden. Die Grundanforderungen an eine Warengruppensystematik können wiederum so umfassend und gegensätzlich sein, dass eine arbeitsfähige Ableitung kaum möglich ist. Kriterien, wie Versorgungsrisiko, Qualitätsanforderungen, Erfolgsbeitrag, aber auch technische Gesichtspunkte lassen sich zwar gut begründen, sie sind jedoch teilweise sehr relativ.

Klassifikation muss dauerhaft gültig sein

Was heute als ein mit Versorgungsrisiko behaftetes Teil gilt, kann morgen aufgrund neuer Lieferanten unkritisch sein. Zuordnungskriterien müssen demnach so gefasst werden, dass die Gültigkeitsdauer und die Analysemöglichkeit nicht allzu sehr in Konkurrenz zueinander stehen.

Zusätzlich lässt sich ein collaborativer Anspruch nicht aus solchen Kriterien ableiten. Da der situationsbezogene Aspekt allerdings auch nicht negiert werden kann, ist bei der Erstellung der Warengruppen in zwei Schritten vorzugehen. Im ersten Schritt ist die Ableitung eng an E-Class angelehnt. Rein situationsbezogene Anforderungen werden ganz bewusst ausgeblendet.

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