Schützenhilfe Kickstart für den digitalen Produktpass

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Das RFID-Konsortium aus dem hessischen Friedberg entwickelt und implementiert Auto-ID-Lösungen für mittelständische und große Kunden. Jetzt gibt der Systemintegrator Starthilfe bei der Einführung des digitalen Produktpasses (DPP).

Digitaler Produktpass (DPP): Das RFID-Konsortium im hessischen Friedberg unterstützt bei dessen Einführung.(Bild:  RFID Konsortium)
Digitaler Produktpass (DPP): Das RFID-Konsortium im hessischen Friedberg unterstützt bei dessen Einführung.
(Bild: RFID Konsortium)

Mit dem digitalen Produktpass will die EU nachhaltiges Wirtschaften, Kreislaufprozesse und gesetzliche Konformität in ihrem Verfügungsraum stärken. Verbrauchern sollen Informationen zur Energieeffizienz, Reparaturfähigkeit und Umweltverträglichkeit eines Produkts an die Hand gegeben werden. Alle Unternehmen, die in der EU Produkte herstellen, vertreiben oder importieren, müssen den DPP umsetzen. Die Verpflichtung greift schon ab dem nächsten Jahr (2026), und zwar schrittweise für verschiedene Produktgruppen – Eisen und Stahl machen den Anfang. 2027 sollen dann Aluminium, Textilien und Reifen folgen. Und spätestens 2028 gelten die DPP-Anforderungen dann auch für Möbel, Waschmittel, Chemikalien, Matratzen et cetera.

Einen praxisnahen Einstieg in die Thematik liefert das RFID-Konsortium mit seinem DPP-Kickstart-Paket auf Basis von RFID-Technologie. In einem Pilotprojekt wird der DPP innerhalb von vier Monaten zunächst für ein Produkt definiert und kann später auf zusätzliche Produkte ausgeweitet werden. Produzierende Unternehmen gewinnen so frühzeitig wertvolle Erkenntnisse für eine umfassendere Umsetzung.

Viele Unternehmen empfinden die Einführung des DPP zunächst als bürokratische Hürde.

Thomas Heijnen, Marketing und Vertrieb beim RFID Konsortium

Das RFID Konsortium zeigt zahlenden Interessierten, wie sie aus der DPP-Verpflichtung echten Mehrwert generieren: durchgängige Digitalisierung, höhere Transparenz und eine gestärkte Wettbewerbsfähigkeit, wie es heißt. Wer früh beginne, verschaffe sich einen Vorsprung – technologisch und strategisch, heißt es aus Friedberg.

Realistischen Einblick bekommen

Beim Kickstart-Paket wird im Rahmen eines strukturierten Einstiegs innerhalb von vier Monaten für ein individuell ausgewähltes Produkt der digitale Produktpass exemplarisch in einem Pilotprojekt definiert – inklusive Analyse, Beratung, Technologiekonzept und dessen spätere Umsetzungs-Roadmap gemäß EU-Vorgaben. Das Ziel: Unternehmen erhalten einen realistischen Einblick, wie die vollständige Einführung des DPP in ihrem gesamten Produktportfolio gelingen kann. Eines muss klar gesagt werden: Bei Nichterfüllung der DPP-Vorgaben drohen Sanktionsmaßnahmen von Seiten der EU.

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