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Lagerlogistik SBB digitalisiert und standardisiert Lagerprozesse

Redakteur: Gary Huck

CIM hat die Lagerprozesse der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) digitalisiert und standardisiert. Im Rahmen des Projekts sollten alle Prozesse über einen Standard abgebildet werden können.

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Die Schweizerische Bundesbahn digitalisierte ihre Lagerverwaltung zusammen mit CIM. Das brachte erhebliche Vorteile gegenüber den zuvor verwendeten Papierlisten mit sich.
Die Schweizerische Bundesbahn digitalisierte ihre Lagerverwaltung zusammen mit CIM. Das brachte erhebliche Vorteile gegenüber den zuvor verwendeten Papierlisten mit sich.
(Bild: CIM)

Der Logistikspezialist aus Fürstenfeldbruck stattete die SBB mit seinem Warehouse-Management-System (WMS) Prolag World aus. Das Projekt umfasste die Standardisierung und Digitalisierung der Lagerprozesse an 20 Standorten. „Durch die Umsetzung im Standard erhalten wir auch ein großes Stück Zukunftssicherheit, da bei Upgrades alle Funktionen erhalten bleiben“, so Christian Brombacher, Projektleiter bei der SBB. Für die Mitarbeiter bringe die Umstellung auf Digitaltechnik einen erheblichen Vorteil zu den zuvor eingesetzten Papierlisten. Prozesse werden transparenter und Kommissionierfehler können durch Scans reduziert werden.

Mobiler Zugriff über Citrix

Da ein Großteil der Lagerstandorte der Schweizerischen Bundesbahn an Bahnstationen liegen, sollte das System auch in die dort bestehende IT-Infrastruktur und öffentlichen WLAN-Netze integriert werden. Um die Sicherheit des Systems in einem öffentlichen Netz zu gewährleisten, setzte CIM auf die Mobile-Device-Management-Software Mobicontrol von Soti. Um flexibles Arbeiten zu ermöglichen, können die Geräte der SBB-Mitarbeiter über die Virtuelle-Desktop-Applikation Citrix auch mobil auf das Warehouse-Management-System zugreifen.

Um Warenbelegdokumente direkt vor Ort ausdrucken zu können, verwenden die Angestellten der Schweizerischen Bundesbahn mobile Drucker. Die Geräte werden Kommissionierern über Barcode-Scans eindeutig zugeordnet, die Anmeldung im öffentlichen WLAN erfolgt ebenfalls über diese Funktion. Das System kann laut CIM außerdem die Zugriffsberechtigungen von Mitarbeitern auf Geräte individuell beschränken.

Anfangs war die SBB nach eigenen Angaben etwas skeptisch, ob das Konzept wirklich aufgehen würde. Da alle Prozesse über eine Cloud ablaufen und über den Prolag-World-Server in München abgewickelt werden, war man sich nicht sicher, ob die Datenübertragung in Echtzeit funktionieren würde. „Die CIM hat uns diesen Zweifel schnell genommen. Dank der professionellen Zusammenarbeit und des flexiblen Standards der CIM konnten wir die gewünschten Optimierungen komplett umsetzen“, sagt Brombacher.

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