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Logistikimmobilien Schlecker-Zentrallager – Käufer für 228.000 m² in Sicht?

| Redakteur: Robert Weber

In der Vergangenheit arbeiteten über 300 Menschen am Schlecker-Standort Ehingen. Nach der Pleite der Drogeriemarktkette musste auch die Schlecker-Logistik LDG die Tore schließen. Jetzt wird der Lagerkomplex verkauft.

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Nach dem Aus für die Filialen, kam auch das Aus für die Logistik von Schlecker.
Nach dem Aus für die Filialen, kam auch das Aus für die Logistik von Schlecker.
(Bild: WIKImaniac unter CC BY-SA 3.0-Lizenz, wikimedia))

Mehrere Medien berichten übereinstimmend, dass der Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz einen Interessenten für das Gelände mit ehemaligen Europalager, Home-Shopping-Lager und Zentrallager hat. Noch in diesem Jahr könnte eine Lösung für das Areal gefunden werden. Namen will der Verwalter nicht nennen. Auch auf die Frage, aus welcher Branche der Interessent komme, schwieg ein Sprecher gegenüber der „Südwest-Presse“.

Der Standort Ehingen verfügt über eine Logistikfläche von 228.000 m². Dazu kommen 120.000 m² unbebaute Fläche. Verantwortlich für den Verkauf, so die Tageszeitung seien die Logistikimmobilienexperten von Jones Lang La Salle aus Frankfurt.

Andere Logistikstandorte schon verkauft

Für die Grundstücke und Immobilien im niedersächsischen Melle sowie im baden-württembergischen Empfingen wurden im Frühjahr 2013 je ein regionales Unternehmen als Käufer gewonnen. Die Pressestelle des Insolvenzberaters bestätigte MM Logistik damals, dass in Empfingen der Logistikdienstleister Alfred Schuon GmbH der Käufer ist. Das Unternehmen will die Bandversorgung für einen schwäbischen Autobauer aus dem ehemaligen Schlecker-Lager steuern, hieß es damals. Fünf bis zehn Transportfahrten pro Tag sollen zu Beginn durchgeführt werden, heißt es. Das Lager werde momentan an die Bedürfnisse des Dienstleisters angepasst, schrieb damals die „Südwest-Presse“.

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