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Mergers & Acquisitions Servus Intralogistics steigt bei MIA ein

Die Servus Intralogistics GmbH, Dornbirn, ein Unternehmen der Heron-Gruppe, übernimmt 25 % an der MIA Systems & Software GmbH, Mäder (alle Österreich). Die beiden Unternehmen arbeiten seit über zehn Jahren zusammen. Nun sei es an der Zeit gewesen, „strategisch den nächsten Schritt zu machen und die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen“.

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Die autonomen Transportroboter von Servus helfen beim effizienten Bewirtschaften automatischer Kleinteilelager (AKL).
Die autonomen Transportroboter von Servus helfen beim effizienten Bewirtschaften automatischer Kleinteilelager (AKL).
(Bild: Servus)

Servus entwickelt und produziert maßgeschneiderte Intralogistiksysteme unter Einsatz des intelligenten, autonom agierenden Transportroboters ARC (Autonomous Robotic Carrier). Die Kernkompetenz von MIA sind dagegen komplexe Lagerverwaltungssysteme. Jetzt hat Servus 25 % von MIA übernommen. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, könnten sich Kunden von Servus Intralogistics darauf verlassen, dass sie ein maßgeschneidertes, perfekt auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmtes Intralogistiksystem erhalten.

Zielgerichteter auf Kundenforderungen eingehen

„Darüber hinaus wird den Kunden damit eine ganzheitliche Betreuung garantiert – von der Analyse über die Realisierung und die Beschaffung der notwendigen Hardware bis hin zu kundenspezifischen und individuellen Servicevereinbarungen“, sagt Alexander Fehr, geschäftsführender Gesellschafter von MIA.

Den Großteil ihrer Wege legen die Autonomous Robotic Carrier (ARC3) an der Hallendecke zurück und halten damit Flächen für die Produktion frei.
Den Großteil ihrer Wege legen die Autonomous Robotic Carrier (ARC3) an der Hallendecke zurück und halten damit Flächen für die Produktion frei.
(Bild: Servus)

Christian Beer, Inhaber und Geschäftsführer von Servus Intralogistics, sieht für die Kunden einen weiteren Vorteil in der Beteiligung am Softwareunternehmen: „Unsere Kunden haben nun von der Schnittstelle des jeweiligen ERP-Systems, der Materialflussautomatisierung bis zur bedienerfreundlichen Oberfläche und dem integrierten Service einen einzigen Ansprechpartner.“ Von der Beratung des idealen Materialflusses entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis zur schnittstellenlosen Umsetzung bekämen Kunden nun alles von einem einzigen Team.

Kapitalbindungskosten können gedrückt werden

Wie es weiter heißt, hat Servus gemeinsam mit MIA in den zehn Jahren der Zusammenarbeit einen Softwarebaukasten aufgebaut und weiterentwickelt. Dieser gewährleiste einen optimierten Materialfluss sowie eine effiziente Lagerverwaltung und „reduziere damit die Umlaufbestände signifikant“.

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