Logistik-Könner

So werden Kunststoffverpackungen wirtschaftlich distribuiert

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Ein Fördertechnik-Loop sortiert Paletten

Ist die Ware durch die Kunden abgerufen, erledigt die Versandabteilung die Tourenplanung, führt Unitechnik weiter aus. Eine Lkw-Tour hat dabei in der Regel mehrere Abladestellen, weshalb es wichtig sei, dass die Paletten in der richtigen Reihenfolge bereitgestellt würden. Die Touren beinhalten außerdem Paletten aus dem manuellen Lager und aus dem neuen HRL. Werde die Tour gestartet, würden die Aufträge des manuellen Lagers an die Staplerterminals der Flurförderzeuge übermittelt. Die Mitarbeiter lagern die angeforderten Paletten aus und geben diese an einem Übergabelift an das Automatiksystem ab, heißt es weiter. Von hier gelangen die Paletten in einen Fördertechnik-Loop.

Dort findet die Konsolidierung mit den Paletten aus dem HRL statt. Die zur aktuellen Tour gehörende Ware aus dem HRL trifft dabei bereits nach kurzer Zeit automatisiert im Loop ein. Der Loop stelle sicher, dass die Paletten genau in der richtigen Reihenfolge in die Bereitstellungsbahn geschoben würden. Fehle die nächste Palette noch, müssten alle anderen Paletten noch eine Runde im Loop drehen. Vor dem Ausschleusen erhält jede Palette noch bis zu vier Etiketten mit Artikel- und Versanddaten, was von zwei automatischen Etikettierern, die voll ins Logistiksystem integriert sind, erledigt wird. Ein Querverschiebewagen verteilt die Paletten dann auf insgesamt 14 Bereitstellungsbahnen. Mit einer Kapazität von 208 Paletten stellen diese sicher, dass die Auslagerung der Ware für die Touren zeitgenau und exakt gemäß Abladestelle sortiert erfolgt. Große Displays zeigen den Verladern Informationen zur Ware, zur Menge und zum Spediteur an, ergänzt Unitechnik. Ist der Lkw da, erfolgt die eigentliche Verladung der Paletten durch spezielle Flurförderzeuge.

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Nichts geht ohne ein effektives Lagerverwaltungssystem

Das Lagerverwaltungssystem (LVS) Uniware kommt dabei ins Spiel. Es steuert den Materialfluss, koordiniert die Kommissionierung und unterstützt mit einem eigenen Modul die Tourenplanung, wie Unitechnik erklärt. Für die Avisierung von Paletten aus der Standortproduktion und für die Anlieferung aus Schwesterwerken wurde in Uniware extra eine Schnittstelle zum in der Jokey Group verwendeten ERP-System Infor eingerichtet. Über die stufenlos zoombare Anlagenvisualisierung würden die Jokey-Mitarbeiter den Zustand der Anlage und die Bestände im Lager stets im Blick behalten. Der aktuelle Standort der einzelnen Paletten ist durch die automatische Identifizierung aller Ladungsträger mittels RFID stets nachvollziehbar. Auch die Stapler sind übrigens mit Uniware-Staplerterminals ausgestattet. Der Zugriff auf das LVS erfolgt über Arbeitsplatzrechner. Zudem sind an Schlüsselpunkten Bildschirme im Lager installiert, die Informationen für die Instandhaltung bereitstellen. Jokey verfügt nämlich auch über eine versierte Instandhaltungsmannschaft, die die Verfügbarkeit der Anlage sicherstellt. Sei doch mal der Rat des Herstellers erforderlich, wähle sich Unitechnik lediglich in Minuten in die Anlage ein und unterstütze bei der Störungsanalyse. Ein großer Vorteil, wenn man, so wie Jokey, rund um die Uhr produzieren muss.

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