Digitalisierung Starthilfe für die Logistik der Zukunft

Toplogistiker Fiege, der als Pionier der Kontraktlogistik gilt, gründet den Company Builder „Xpress Ventures“ mit Sitz in Berlin. Selbst ein Start-up, will man Digitalfirmen für die Logistik von morgen gebären und ihnen über die Start-up-Phase hinaus zum Erfolg verhelfen.

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Dipl.-Ing. Matthias Friese fördert jetzt im Berliner Maschinenraum für das Fiege-Unternehmen „Xpress Ventures“ neue Geschäftsideen und -modelle aus dem Bereich Logistik.
Dipl.-Ing. Matthias Friese fördert jetzt im Berliner Maschinenraum für das Fiege-Unternehmen „Xpress Ventures“ neue Geschäftsideen und -modelle aus dem Bereich Logistik.
(Bild: Fiege)

Logistikdienstleister Fiege mit Stammsitz im westfälischen Greven bringt seinen 2019 gegründeten Company Builder jetzt unter der Marke „Xpress Ventures“ an den Start. Das Jungunternehmen mit einer Handvoll Mitarbeitenden soll sowohl technologiegetriebenen Ideen aus den eigenen Fiege-Reihen als auch von Externen zum Erfolg verhelfen. Die Neugründung kann dabei natürlich auf Netzwerk und Logistik-Know-how des Toplogistikers zurückgreifen und auch auf das Statement seines Konzernchefs bauen, dass Innovationen eine strategische Priorität der Grevener sind.

Fiege erfindet sich immer wieder neu. Dafür benötigt es neben den Ideen der eigenen Mitarbeiter auch die innovativen Impulse von außen.

Jens Fiege, Vorstandsvorsitzender

Jens Fiege, der das Unternehmen in fünfter Generation leitet, ist überzeugt davon, mit „Xpress Ventures“ die Erfahrung, Expertise und Innovationskraft von Fiege in neue Geschäftsmodelle einbringen zu können. Auf diese Art und Weise möchte man die Logistik von morgen gestalten, so der Manager.

Internes und externes Potenzial heben

Für die Spitze des im Berliner Maschinenraum angesiedelten Start-ups hat Fiege den zuvor als Head of Company Building in Greven arbeitenden Matthias Friese ausgewählt, der von Partner und COO Adrian Graf unterstützt wird. Friese: „Als Kernaufgabe zielt ,Xpress Ventures‘ darauf ab, dem unternehmerischen Potenzial der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Fiege sowie externen Gründern eine Plattform zu geben.“ Das Programm reiche dabei von der Generierung von Ideen über die Gründung bis hin zur Skalierung am Markt.

Der Berliner Maschinenraum, wo „Xpress Ventures“ räumlich angesiedelt ist, ist ein sogenannter Co-Working Space; eigenem Bekunden nach ein lernendes System, das davon lebt, dass Unternehmen sich öffnen und ihre Erfahrungen teilen – sozusagen eine Initiative vom Mittelstand für den Mittelstand.

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