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Thermo-Verpackung Steckbarer Palettenshipper für den temperaturgeführten Transport

Storopack stellt einen leichten Thermo-Palettenshipper vor, der aus sechs Neopor-Modulen besteht. Erster Anwender ist Bayer Schering. Der Arzneimittelhersteller versendet in dem Behälter mit der Grundfläche einer Europalette kühlpflichtige Diagnostika an Destinationen weltweit.

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Der Boden des Palettenshippers hat eine leichte Verrippung, die sich in die Lattenzwischenräume der Europalette einfügt und den Shipper fixiert. Bild: Storopack
Der Boden des Palettenshippers hat eine leichte Verrippung, die sich in die Lattenzwischenräume der Europalette einfügt und den Shipper fixiert. Bild: Storopack
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Neopor-Verpackung bietet mit unter 11 kg Leergewicht eine leistungsstarke Isolierung: Für Bayer Schering wurde der Shipper für 72 Stunden und einem Spektrum zwischen 2 und 8 °C konzipiert. In den nächsten 53 Stunden überschreitet die Innentemperatur 25 °C nicht, so dass für insgesamt 125 Stunden ein definiertes Temperaturspektrum gegeben ist.

Palettenshipper-Korpus lässt sich flächig überstapeln

Tests in der Klimakammer haben nach Angaben von Storopack ergeben, dass die Verpackung je nach Temperaturszenario den Bereich 2 bis 8 °C auch über 113 Stunden halten kann. Der Behälter mit 575 l Fassungsvermögen hat die Grundfläche einer Europalette. Die Höhe von unter 120 cm erfüllt einen Luftfracht-Standard.

Der Palettenshipper wird von einer Person mit wenigen Handgriffen aus sechs Neopor-Modulen aufgebaut. Die patentierte Steckverbindung der Module sorgt für Stabilität und einen engen Fugenschluss, wie es heißt. Eine äußere Kartonage ist nicht nötig – der zusammengesteckte Korpus ist selbsttragend und kann flächig überstapelt werden. Eine Beladung mit bis zu 400 kg ist möglich. Auseinandergebaut benötigen die einzelnen Module nur ein geringes Lager- und Transportvolumen.

Innere Aussparungen im Palettenshipper mit acht Kühlakkus bestückbar

Für die bequeme, frontale Beladung des Palettenshippers werden auf das Bodenelement zunächst die beiden Seitenteile und die Rückwand gesteckt. Als Innenausstattung folgt ein offener, seitenhoher Kartonring. Ist der Palettenshipper komplett bestückt, wird der Karton zugeklappt und das vierte Wandmodul eingeschoben.

Die Wandmodule haben innen Aussparungen, in die von oben bis zu acht Kühlakkus eingeschoben werden. Der Kartonring verhindert den direkten Kontakt der Akkus mit der Ladung.

Vakuumisolationspaneele verstärken Energieeffizienz des Palettenshippers

Grundlegend für die hohe Isolationsleistung ist der Kunststoff Neopor, der dem expandierten Polystyrol verwandt ist (EPS). Das silbergraue Neopor hat allerdings einen um bis zu 20% höheren Dämmwert als das unter dem Handelsnamen Styropor bekannte EPS.

Unterstützt wird die Energieeffizienz des Palettenshippers durch eine Vakuumisolationspaneele von Va-Q-Tec auf der Innenseite des Deckelmoduls. Das vermindert zusätzlich die Abstrahlung und die Wärmeeinwirkung von oben. Die Vakuumpaneele wird durch eine Hohlkammerplatte geschützt.

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