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Logistikforum Team fokussiert Intralogistik

„Intralogistik als Schlüsseltechnologie für den Unternehmenserfolg“ hatte das Paderborner Softwarehaus Team sein 12. Logistikforum am Firmensitz in Paderborn überschrieben. Im Heinz-Nixdorf-Museumsforum standen insbesondere technische Materialflusslösungen auf der Agenda.

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Ist für sein Doppelkufenmodell noch auf der Suche nach Kooperationspartnern: Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Wehking vom Institut für Fördertechnik und Logistik der Uni Stuttgart. Bild: Maienschein
Ist für sein Doppelkufenmodell noch auf der Suche nach Kooperationspartnern: Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Wehking vom Institut für Fördertechnik und Logistik der Uni Stuttgart. Bild: Maienschein
( Archiv: Vogel Business Media )

Nahezu 300 Besucher konnte Team-Geschäftsführer Michael Baranowski zum inzwischen 12. Team-Logistikforum in Paderborn begrüßen. Im Mittelpunkt standen Themen wie Logistikplanung, Automatisierung, IT-Systeme und Prozessoptimierung. Baranowski zählt sein Unternehmen zu den Top Ten der unabhängigen Systemsoftwarehäuser in Deutschland. In der Logistik ist sein Haus für die Standardsoftware Prostore bekannt. Team ist Platinum-Partner des Datenbankanbieters Oracle.

Dr. Stefan Schwinning, Sprecher der BVL-Regionalgruppe Westfalen und Bereichsleiter Logistik bei Miele & Cie. KG, nahm das Logistikforum gleichzeitig zum Anlass, das Veranstaltungsjahr seiner Regionalgruppe mit einem echten „Kracher“ ausklingen zu lassen.

Paradigmenwechsel lässt Fördertechnik autonom werden

Neuartige, kooperative, autonome Maschinen der Förder-, Lager- und Handhabungstechnik begründen laut Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Wehking vom Institut für Fördertechnik und Logistik (IFT) der Universität Stuttgart einen Paradigmenwechsel in der Intralogistik. Die förder-, lager- und handhabungstechnischen Einrichtungen der Intralogistik seien bisher große, unflexible, teure, zentral gesteuerte Maschinen — beispielsweise fahrerlose Transportsysteme und Rollenbahnen –, die bezüglich Umbauten oder Erweiterung denkbar schlecht geeignet seien beziehungsweise hohe Kosten verursachen würden.

Weltweit, aber gerade durch deutsche Forschungsinstitute getrieben, erfolge derzeit ein Paradigmenwechsel hin zu kleinen intelligenten, autonomen, redundanten, dezentral gesteuerten und somit völlig neuen intralogistischen Maschinen. Der „echte breite Wettbewerb“ sei auf der Cemat in Hannover im Mai 2011 eröffnet worden.

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