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Supply-Chain-Management Thyssenkrupp Schulte optimiert Supply Chain von Siemens

Kundennähe suchen, individuelle Anforderungen ermitteln und maßgeschneiderte Werkstofflösungen entwickeln – das sind Kernkompetenzen von Thyssenkrupp Schulte. Für die Energiesparte von Siemens konnte das Unternehmen der Business Area Materials Services diese Stärken gewinnbringend einsetzen und die Supply Chain optimieren.

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Thyssenkrupp optimiert die Supply Chain von Siemens und führt ein neues Produkt ein.
Thyssenkrupp optimiert die Supply Chain von Siemens und führt ein neues Produkt ein.
(Bild: Thyssenkrupp Schulte)

Gemeinsam mit den Experten von Thyssenkrupp Steel Europe konnte Thyssenkrupp Schulte auch noch ein neues Bauteil für Hochspannungsleitungen entwickeln. Der innovative Klappanker, der bei den weltweit eingesetzten Leistungsschaltern von Siemens verbaut ist, wird exakt nach Kundenvorgabe direkt aus beschichteten „PLADUR“-Bändern von Thyssenkrupp Steel Europe gestanzt und ist sofort einsatzbereit.

Kunden und Prozesse verstehen

Bislang wurden die Klappanker aus unbehandeltem Bandstahl gefertigt und anschließend mit einer spezifischen Beschichtung überzogen. Der Lieferumfang des langfristigen Dienstleistungsvertrages umfasst mehrere Tonnen Bänder pro Jahr, die aus dem Logistik-Center Nürnberg just in time in die Fertigung von Siemens geliefert werden.

„Interne und externe Fertigungsprozesse bieten ein hohes Einsparpotenzial. Unser Ziel ist es, unsere Kunden und ihre Produktionsprozesse zu verstehen und anschließend daraus neue Ideen und Verbesserungen zu beiderseitigem Nutzen zu entwickeln“, so Gerald Mulot, Leiter Vertrieb Großkunden bei thyssenkrupp Schulte.

Oberflächenqualität stimmt

Um die genauen Anforderungen von Siemens zu ermitteln, wurden bei einem gemeinsamen Kundenbesuch mit Experten von Thyssenkrupp Steel Europe alle technischen und qualitativen Anforderungen definiert. Es folgten umfangreiche Tests, bei denen nachgewiesen werden konnte, dass die eingesetzten „PLADUR“-Bänder alle Eigenschaften auch in Bezug auf die geforderte Oberflächenqualität erfüllen.

„Mit dem Einsatz der ,PLADUR‘-Bänder, die bereits eine definierte beschichtete Oberfläche aufweisen, konnten wir den aufwendigen und kostspieligen Prozess für Siemens optimieren und unser Ziel, das gewünschte Produkt direkt aus beschichtetem Material zu stanzen, umsetzen“, so Mulot.

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