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Umstrukturierung Thyssenkrupp teilt sich auf

| Redakteur: Gary Huck

Der Essner Stahlkonzern hat einen relativ radikalen Umbau der Unternehmensstruktur angekündigt. Manche Bereiche sollen verkauft oder geschlossen werden.

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Thyssenkrupp wird umstrukturiert. Dabei gibt es laut CEO Martina Merz „keine Denkverbote“.
Thyssenkrupp wird umstrukturiert. Dabei gibt es laut CEO Martina Merz „keine Denkverbote“.
(Bild: Thyssenkrupp)

Der Industriekonzern Thyssenkrupp hat bekanntgegeben, dass man die Unternehmensstruktur zu einer „Group of Companies“ umbauen will. Dazu wurden die unterschiedlichen Geschäftsbereiche in zwei Kategorien aufgeteilt. Auf der einen Seite stehen Segmente, die das Unternehen in Zukunft alleine oder zusammen mit Partnern weiterverfolgen will. Auf der anderen Seite stehen Segmente, die an andere Unternehmen verkauft oder gegebenenfalls geschlossen werden sollen.

Potenzial sieht Krupp dabei im Werkstoffhandel, dem Sektor Industriekomponenten, im Automobilzulieferergeschäft, dem Bereich Stahl und im Werftsegment. Keine nachhaltige Zukunftsperspektive sehen die Essener im Anlagenbau, beim Edelstahlwerk in Terni in Italien, im Bereich Powertrain Solutions, bei Federn und Stabilisatoren, bei Grobblech, Battery Solutions und dem Infrastructure-Segment.

Laut dem Konzern ist auch eine Konsolidierung im Stahlgeschäft geplant. Mit einer Bündelung der Ressourcen im europäischen Stahlsektor könnten auch einfacher Rahmenbedingungen für eine klimaneutrale Stahlproduktion geschaffen werden. Gespräche mit möglichen Partnern laufen nach Angaben von Thyssenkrupp bereits.

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