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Artenschutz Transfracht übernimmt Bienenpartnerschaft

| Redakteur: Gary Huck

Der Seehafen-Hinterlandverkehrs-Spezialist TFG Transfracht setzt sich mit der Partnerschaft für ein Bienenvolk aktiv gegen das Bienensterben in Deutschland ein.

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Heinrich Goller, Imker, und Dr. Bernd Pahnke, Sprecher der Geschäftsführung bei Transfracht (v. l.), bei der Übergabe der Partnerschaftsurkunde für das Bienenvolk.
Heinrich Goller, Imker, und Dr. Bernd Pahnke, Sprecher der Geschäftsführung bei Transfracht (v. l.), bei der Übergabe der Partnerschaftsurkunde für das Bienenvolk.
(Bild: Astrid Doerenbruch )

Zum 6. August übernahm Transfracht die Partnerschaft für ein Bienenvolk, das auf den Namen „Happy Bee by TFG“ getauft wurde. Die Bienen leben in Buxtehude in Norddeutschland bei Imker Heinrich Goller. Er ist Mitglied im deutschen Imkerverband und übernahm die Pflege der TFG-Bienen. „Es freut uns sehr, einem neuen Volk ein geschütztes Zuhause zu bieten und damit unserer Verpflichtung als Unternehmen nachzukommen, uns für den Schutz der Umwelt zu engagieren – im Kleinen wie im Großen“, sagt Dr. Bernd Pahnke, Sprecher der Geschäftsführung bei Transfracht.

Wider das Bienensterben

Das Unternehmen möchte mit dem Projekt dem Bienensterben in Deutschland entgegenwirken. Bienen sind zwar in Deutschland durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt, aber gerade den Wildbienen fehle es trotzdem immer mehr an geeignetem Lebensraum. Für Honigbienen wäre es momentan insgesamt schwer, alleine, ohne die Pflege von Imkern, zu überleben. Der Standort in Buxtehude, an dem die Transfracht-Bienen leben, ist nach Unternehmensangaben für die Tiere gut geeignet. Die Lage zwischen Geest, Moor und Obstplantagen bietet einen vorteilhaften Lebensraum für die Bienen. Sie sollen auf den Grünflächen um Buxtehude viele Bäume und Pflanzen bestäuben und dabei helfen, die Stadt ökologisch vielfältiger zu gestalten.

TFG arbeitet nach eigenen Angaben auch in anderen Bereichen in Richtung „Green Logistics“. Der Logistikdienstleister setzt auf den Hauptlauf per Schiene und vermeide so etwa 80 % CO2-Emission im Vergleich zum Transport per Lkw. Transfracht biete außerdem mit „EcoPlus“ elektrischen Schienentransport, der aus regenerativen Energiequellen gespeist wird. Der Logistikdienstleister würde auch Zertifikate über eingesparte Emissionen beim Transport per Schiene alternativ zum Lkw-Transport anbieten.

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