Schienenverkehr Webasto und DB Cargo intensivieren ihre Zusammenarbeit

Die Testphase habe gezeigt, dass eine Kohlenstoffdioxid-Reduktion von mehr als 75 Prozent bei der Werksbelieferung möglich sei. Auf dieser Grundlage erweitert Automobilzulieferer Webasto jetzt sein erfolgreiches Logistikprojekt mit DB Cargo.

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Zug umd Zug: Webasto erweitert jetzt sein erfolgreiches Logistikprojekt mit DB Cargo. Mittelfristig sollen über 50 Prozent aller Heizungskomponenten für das Werk Neubrandenburg über die Schiene kommen.
Zug umd Zug: Webasto erweitert jetzt sein erfolgreiches Logistikprojekt mit DB Cargo. Mittelfristig sollen über 50 Prozent aller Heizungskomponenten für das Werk Neubrandenburg über die Schiene kommen.
(Bild: Webasto)

In seinem Werk in Mecklenburg-Vorpommern hatte Webasto die Anlieferung von Zulieferteilen für die Produktion per Bahn getestet. Das Pilotprojekt mit DB Cargo Logistics habe gezeigt, dass sich der CO2-Ausstoß bei den Transporten vom und zum Standort Neubrandenburg durch die Nutzung von Güterzügen anstelle von Lkw um mindestens drei Viertel reduzieren lasse – und das ohne Mehrkosten. Und von wegen unpünktliche Bahn: In der Testphase sind alle Waggons pünktlich an ihren jeweiligen Be- und Entladebahnhöfen im In- und Ausland angekommen, wie es heißt.

Unser Testlauf hat in allen Punkten überzeugt. Wir haben daher entschieden, das Projekt auf weitere Partner auszudehnen.

Andreas Dikow, Werksleiter Webasto Neubrandenburg

Webasto hatte zwei Lieferanten aus Süddeutschland und Tschechien in die erste Projektphase eingebunden und innerhalb von sechs Wochen rund 1.400 leere Transportbehälter zur Befüllung und Rücksendung dorthin verschickt. Bis zum Jahreswechsel haben so rund 15 Prozent des Einkaufsvolumens an Komponenten, die im Werk in elektrischen Heizsystemen verbaut werden, die Produktion in Neubrandenburg erreicht.

Regelbetrieb geplant

Diese Zulieferteile mussten die 1.200 beziehungsweise 1.400 Kilometer zu Webasto Neubrandenburg komplett im Lkw überwinden. Dem Umstand geschuldet, dass die Lieferanten nicht in unmittelbarer Nachbarschaft von Bahnhöfen liegen, haben Transporter noch etwa 5 Prozent der Strecke übernommen. Nachdem die erste erfolgreiche Testphase jetzt ausgelaufen ist, soll der Warenaustausch über die Schiene mit beiden Lieferanten noch in diesem Frühjahr in den Regelbetrieb überführt werden.

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