Durchatmen Werma-CO2-Ampeln sorgen bei Hymer für frische Luft

Redakteur: Peter Königsreuther

Je schlechter die Luftqualität in Räumen, desto höher wird die Ansteckungsgefahr. Damit man rechtzeitig die Fenster aufmacht, bietet Werma CO2-Ampeln, die auf Rot schalten, wenn es soweit ist.

Firmen zum Thema

Die Pandemie hat auch den Wohnmobilhersteller Hymer getroffen. Damit in Zukunft die Beschäftigten sicherer sind, setzt Hymer jetzt auf über 30 CO2-Ampeln von Werma Signaltechnik. Stehen die auf Rot, muss gelüftet werden.
Die Pandemie hat auch den Wohnmobilhersteller Hymer getroffen. Damit in Zukunft die Beschäftigten sicherer sind, setzt Hymer jetzt auf über 30 CO2-Ampeln von Werma Signaltechnik. Stehen die auf Rot, muss gelüftet werden.
(Bild: Werma)

Seit Monaten hat die Coronakrise nicht nur die deutsche Wirtschaft, sondern alle Bereiche des Lebens fest im Griff. Auch Hymer hatte mit Lieferengpässen, positiven Coronafällen in der Belegschaft und strengen Auflagen des Ordnungs- und Gesundheitsamtes zu kämpfen. Zumindest einige Gefahren will der Erfinder des Wohnmobils in Zukunft ausklammern, heißt es. Ein starker Hebel, um Ansteckungen bei Hymer in Zukunft zu vermeiden, ist es, stets für eine gute Raumluft zu sorgen. Anfangs hat man dazu den CO2-Gehalt der Luft mit Messgeräten erfasst. Das haben Azubis übernommen. Doch nun ist Hymer noch einen Schritt weiter gegangen und hat sich bei Werma Signaltechnik nach Möglichkeiten zur permanenten CO2-Messung umgesehen – mit Erfolg!

Alle wesentlichen Hymer-Fertigungsareale sind bestückt

Erste Tests waren, sowohl technisch gesehen, als auch das Feeling der Mitarbeiter betreffend, erfolgreich, heißt es. Nun überwachen über 30 CO2-Ampeln die Luftqualität in den Fertigungshallen bei Hymer. Das betrifft die Holzteilefertigung, die Schäumerei, die Polsterei, die Vormontage, die Seitenwandvormontage, die Lehrwerkstatt sowie die riesige Montagehalle, in der die Wohnmobile fertiggestellt werden. Man hat dort an vier Montagelinien vier CO2-Ampeln montiert. Insgesamt 16 Stück tragen in der 80 Meter × 180 Meter (knapp 15.000 Quadratmeter) großen Halle einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der Mitarbeiter, betont Hymer.

Bildergalerie

Gibt es dicke Luft, sind die Warnsignale überall zu sehen

Die Möglichkeit zur Luftqualitätsüberwachung besteht aus einer dreistufigen Signalsäule, die per Plug-and-play sofort einsatzbereit und kinderleicht zu installieren ist, wie Werma betont. Einfach das mitgelieferte Netzteil einstecken und abwarten, bis die selbstständige Kalibrierung beendet ist. Danach sei die Ampel „ready to run“. Und sofort messe sie die aktuelle CO2-Konzentration und zeige anhand einer der drei Ampelfarben die Qualität der Raumluft an:

  • Bei einer CO2-Konzentration unter 1.000 ppm (parts per million) leuchtet die Ampel grün – alles ist O.K.;
  • Übersteigt die CO2-Konzentration den Wert von 1.000 ppm, leuchtet die Ampel gelb – Lüften wird empfohlen;
  • Das rote Signal zeigt an, dass ein Stoßlüften notwendig ist, weil die CO2-Konzentration über 2.000 ppm liegt;
  • Wird auch noch der Grenzwert von 3.000 ppm überschritten, verdeutlicht ein rotes Blinklicht, dass jetzt höchste Zeit fürs Lüften ist.

Die Ampel ist eindeutig interpretierbar, sagt Hymer zu den ersten Erfahrungen. Sie ist also leicht verständlich und nicht erklärungsbedürftig. Alle Anwesenden sehen sofort, wenn das Signal der Ampel auf gelb wechselt und ein Lüften notwendig ist. Auch sind die Signale aufgrund der 360-Grad-Abstrahlung von allen Seiten gut sichtbar und die extrem hellen LED garantieren, dass sie auch bei direkter Sonneneinstrahlung und heller Umgebung eindeutig erkennbar sind.

(ID:47538171)