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Studie Auf neuen Wegen durch die schwere Zeit

Redakteur: Gary Huck

Die Einschränkungen der letzten Monate haben bei vielen Unternehmen ein Umdenken ausgelöst. Die Kühne Logistics University (KLU) wollte herausfinden, wie die Firmen mit der Krise umgegangen sind.

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Manche Textilunternehmen nutzten die Krise, um sich kurzfristig auf die Maskenherstellung zu konzentrieren.
Manche Textilunternehmen nutzten die Krise, um sich kurzfristig auf die Maskenherstellung zu konzentrieren.
(Bild: Kühne Logistics University)

Forscherinnen und Forscher der Kühne Logistics University haben eine Studie zu Ad-hoc-Lieferketten in der Coronakrise durchgeführt. Um trotz Einschränkungen handlungsfähig zu bleiben, setzten einige der befragten Unternehmen auf Testphasen und Zertifikate anstatt auf Standardprozesse. Lieferketten und Produktionen wären beispielsweise nicht wie üblich über SAP, sondern zum Teil in Excel-Dokumenten geplant worden.

Außerdem wurden in einigen der teilnehmenden Unternehmen Ressourcen umverteilt. Textilhersteller fertigten aus übrigen Stoffen Masken und Chauffeure von Vorständen lieferten Desinfektionsmittel aus. Die Beschaffung wurde zum Teil regionalisiert und Planungen häufig angepasst. Schwierigkeiten hatten laut der Befragung einige Arbeitnehmer damit, außerhalb ihrer gewohnten Prozesse zu arbeiten.

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