Auto-ID

Automatische Identifikation optimiert die variantenreiche Fertigung

Seite: 3/4

Anbieter zum Thema

Zum Einlesen der Codierungen benutzt das Elektronikwerk vor allem Kamerasysteme aus dem eigenen Haus: Die Simatic VS130-2 ist so etwas wie das Arbeitspferd im Werk. Durch den getrennten Aufbau von Sensorkopf und Auswerteeinheit lässt sich das Kamerasystem auch in den engen Maschinen dicht an der Fördereinrichtung einbauen. Die nahtlose Integration in die Simatic-Steuerungen macht das Engineering besonders schnell und einfach.

Kamerasysteme mit hoher Qualität lesen Codierungen ein

Wichtigster Vorteil ist aber die hohe Lesequalität der Simatic VS130-2, denn jeder Ausfall würde zu einem Fertigungs-Stopp führen. Die guten Ergebnisse sind auch auf die Zusammenarbeit des Amberger Werkes mit den Kamera-Entwicklern zurückzuführen. Die Kameras wurden bereits vor der Produkteinführung getestet und dem Systemtest reale Code-Bilder zur Verfügung gestellt. Insgesamt setzt das Elektronikwerk über 50 Kameras des Typs Simatic VS130-2 in der Fertigung ein.

Zusätzlich zu den optischen Codes findet auch die Identifikation per Funk eine immer stärkere Anwendung im Elektronikwerk Amberg. Radio-Frequency Identification (RFID) wird überall dort eingesetzt, wo bestimmte Umlaufgüter wie Werkstückträger oder Lötrahmen erfasst werden müssen. Der Vorteil: Weil die Datenspeicher (Transponder) beliebig oft beschrieben werden können, ist eine praktisch unbegrenzte Wiederverwendung der Funkchips möglich.

RFID mit Vorsprung vor anderen Techniken

So wird zum Beispiel bei der Endmontage von Baugruppen die Teileliste auf einen am Werkstückträger befestigten RFID-Transponder geschrieben und an jeder Montagestation ausgelesen. Erst nach dem Auflasern der Gerätenummer aufs Gehäuse gilt dann ein 2D-Code zur Identifikation.

(ID:282763)