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Warehouse Management Bye, bye Bodenlager

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Um Metalllanggut und Blech effizient, transparent und wirtschaftlich zu lagern, empfiehlt sich der Einsatz eines Warehouse Management Systems (WMS). Dieses sollte jedoch auf die spezifischen Bedürfnisse der Branche zugeschnitten sein. Genau das soll ein neues System von Kasto Maschinenbau leisten.

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In der Langgut- und Blechlagerung lösen moderne, automatische Lagersysteme immer mehr die klassische Bodenlagerung ab.
In der Langgut- und Blechlagerung lösen moderne, automatische Lagersysteme immer mehr die klassische Bodenlagerung ab.
(Bild: Kasto)

Automatisierung und Vernetzung sind auch in der Langgut- und Blechlagerung auf dem Vormarsch. Die klassische Bodenlagerung wird mehr und mehr durch moderne, automatisierte Lagersysteme abgelöst. Mit kürzeren Zugriffszeiten, einer höheren Lagerdichte, geringerem Platzbedarf, niedrigeren Fehlerquote und größerem Durchsatz bieten diese Lösungen zahlreiche Vorteile – besonders, wenn sie in Verbindung mit einem leistungsfähigen Warehouse Management System (WMS) betrieben werden. Doch auch in manuellen Lagern lassen sich die Abläufe durch den Einsatz einer Lagerverwaltungssoftware erheblich verbessern. Das System bildet sämtliche Prozesse zwischen Wareneingang und Versand übersichtlich und transparent ab und sorgt für eine effiziente Steuerung der gesamten Intralogistik. Dazu zählt in vielen Fällen nicht nur das Lager selbst, sondern auch die daran angeschlossene Fördertechnik sowie Bearbeitungsmaschinen mit dem dazugehörigen Materialhandling. „Moderne Warehouse Management Systeme betrachten die Lagerung nicht isoliert, sondern als Teil eines inner- oder überbetrieblichen Materialflusses“, erklärt Andreas Stark, stellvertretender Leiter der Softwareentwicklung bei Kasto Maschinenbau. Der Säge- und Lagertechnik-Hersteller hat mit dem Warehouse Management System Kastologic eine eigene Software-Lösung entwickelt, die speziell auf die Anforderungen in der Langgut- und Blechlagerung abgestimmt ist.

Modularer Software-Aufbau ermöglicht flexible Anpassungen

„Egal ob Produktionsversorgung oder Versandzentrum – jedes Lager hat ganz bestimmte Eigenheiten und verschiedene Aufgaben“, schildert Stark. Damit das WMS optimal an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden kann, sollte es daher modular aufgebaut sein. „Damit kann der Anwender exakt über den Funktionsumfang seiner Software bestimmen. Er definiert, welche Aufgaben das WMS übernimmt und welche nicht.“ Die Möglichkeiten reichen dabei von der reinen Lagersteuerung über automatische Auftragsabwicklung, Bestands- und Produktionsverwaltung bis zum Erstellen umfangreicher Statistiken für den verantwortlichen Betreiber.

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Hauptaufgabe des Warehouse Managements ist es, die Prozesse im und um das Lager zu optimieren und die Intralogistik damit schneller, zuverlässiger und leistungsfähiger zu machen. Etwa durch das Optimieren der Fahrwege: Automatische Langgut- und Blechlager werden in der Regel durch Regalbediengeräte versorgt. Bei Leerfahrten vergeuden diese unnötigerweise Zeit und Energie. Das WMS hilft dabei, Fahrwege effizienter zu gestalten, etwa indem es Leerfahrten vermeidet und häufiger benötigte Artikel näher an Ein- und Auslagerstationen platziert als solche, die seltener nachgefragt werden. Die Verwaltung von Aufträgen, Chargen, Restteilen und Anschnitten, eine permanente Inventur sowie die Möglichkeit, flexibel verschiedene In-Out-Strategien und Kommissionierprinzipien anzuwenden, sind weitere hilfreiche Funktionen des Warehouse Managements.

Mehr Benutzerfreundlichkeit bei der Bedienung

Darüber hinaus unterstützt das WMS die Mitarbeiter im Lager bei ihrer Arbeit. Moderne Systeme verfügen über eine grafische Benutzeroberfläche, die sich einfach und intuitiv auch ohne lange Einarbeitungszeit bedienen lässt. „Gerade bei den Bedienkonzepten hat die Software-Entwicklung in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht“, berichtet Stark. „Denn selbst das beste und leistungsfähigste WMS kann sich beim Anwender kaum durchsetzen, wenn es die Mitarbeiter nicht verstehen.“ Daher legen Hersteller immer mehr Wert auf die Benutzerfreundlichkeit ihrer Produkte: Die übersichtliche grafische Darstellung aller relevanten Prozesse, eine intuitive Navigation durch die verschiedenen Menüs sowie umfangreiche Hilfefunktionen sorgen dafür, dass sich Warehouse Management Systeme heute so einfach bedienen lassen wie nie zuvor. Das spart wertvolle Zeit, da sich die Lagermitarbeiter auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können, anstatt auf den Umgang mit der Software.

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