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Binnenhafen Duisport kann Umsatz beinahe zweistellig steigern

Die Duisburger Hafen AG (Duisport) kann den Umsatz im Geschäfsjahr 2017 um 20 Mio. auf 250 Mio. Euro steigern – das entspricht einem Wachstum von 9 %. Das operative Ergebnis (Ebitda) verbessert sich um 2 % auf 41 Mio. Euro.

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Im Duisport wird schwer investiert – neben dem Engagement für die Infra- und Suprastruktur zuletzt in ein Warehouse für DB Schenker als Dienstleister der Daimler AG auf der Duisburger Mercatorinsel.
Im Duisport wird schwer investiert – neben dem Engagement für die Infra- und Suprastruktur zuletzt in ein Warehouse für DB Schenker als Dienstleister der Daimler AG auf der Duisburger Mercatorinsel.
(Bild: Duisport/Krischerfotografie)

Dabei präsentieren sich die drei Duisport-Geschäftsbereiche durchaus unterschiedlich. Während das Segment „Infra- und Suprastruktur“ einen Umsatz von 50,7 Mio. Euro ausweist (+4 % gegenüber Vorjahr), muss der Bereich „Logistische Dienstleistungen“ einen Rückgang auf 75,8 Mio. Euro (-4 %) hinnehmen. Weil aber der deutsche Maschinen- und Anlagenbau gut ausgelastet ist, verzeichnet das Segment „Verpackungslogistik“ einen Umsatzzuwachs um 19 % auf 87 Mio. Euro.

Netzwerkinvestitionen zahlen sich aus

„Die nun bereits seit 20 Jahren kontinuierlichen Ergebnissteigerungen sind maßgeblich auf unser erfolgreiches nationales und internationales Netzwerkmanagement und die Etablierung als wichtigste Logistikdrehscheibe Zentraleuropas zurückzuführen“, sagt Vorstandsvorsitzender Erich Staake. In den Häfen der Duisport-Gruppe wurden im vergangenen Jahr 4,1 Mio. Standardcontainer (TEU) umgeschlagen – das sind 11 % mehr als noch 2016.

Der Duisport-Vorstand Erich Staake (Vorsitzender, l.) und Prof. Thomas Schlipköther bei der diesjährigen Pressekonferenz.
Der Duisport-Vorstand Erich Staake (Vorsitzender, l.) und Prof. Thomas Schlipköther bei der diesjährigen Pressekonferenz.
(Bild: Duisport/Krischerfotografie)

Als wesentliche Projekte im abgelaufenen Geschäftsjahr führt der „Full-Service-Provider mit Herzstück Hafen“, wie sich der Duisport selbst bezeichnet, beispielsweise die Innovationsplattform „startport“ (wir berichteten) und das Automotive Cluster Duisport an. Noch im Dezember 2017 hatte man das Speditionsunternehmen Bohnen Logistik erworben.

Das Gelände von „Logport V“ in Oberhausen werde derzeit von der Logport Ruhr GmbH, einem Joint Venture von Duisport und RAG Montan Immobilien GmbH, aufbereitet. Dort errichtet die Edeka e.G. ein Logistikzentrum. Auf dem 30-Hektar-Areal eines ehemaligen Kohlenlagerplatzes der RAG sollen rund 1000 Arbeitsplätze entstehen.

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