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Fördertechnik Eine Hängebahn für den Mittelstand

| Redakteur: Gary Huck

Elektrohängebahnen sind oft planungsintensiv, teuer und aufwendig. Gerade der Kostenfaktor machte sie meist nur für größere Unternehmen wirtschaftlich. SEH will das ändern.

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Skyrail ist in einer 400 und einer 800 kg Tragkraftvariante erhältlich.
Skyrail ist in einer 400 und einer 800 kg Tragkraftvariante erhältlich.
(Bild: SEH)

Skyrail von SEH soll Elektrohängebahnen (EHB) dem Mittelstand zugänglich machen. Die Bahn besteht aus Aluminiumschienen und einem Zweifachfahrzeug mit 400 kg Traglast oder einem Vierfachfahrzeug mit 800 kg Traglast. Die Fahrzeuge sind per Klemmtechnik am Stahlbau befestigt und benötigen keine zusätzlichen Bügel und Verstrebungen. Fahrzeuge, Weichen sowie Kreuzungen sind aus Laser-Kantteilen gefertigt und werden gesteckt oder verschraubt. Schweißarbeiten sind nicht notwendig. Die Bahn schafft eine Geschwindigkeit von bis zu 150 m/min und 30 ° Steigung. Durch die spezielle Konstruktion kann die Elektrohängebahn laut Hersteller zu 60 % der Kosten einer klassischen EHB realisiert werden.

Skyrail arbeitet mit einer speziellen Technik, durch die in der Horizontalfahrt keine zusätzliche Reibung entstehen soll. So wäre eine Energieeinsparung um den Faktor vier bis fünf gegenüber klassischen EHB-Fahrzeugen möglich. Die Planung der Anlagen wird von SEH digital durchgeführt. Zuerst wird die Halle, in der die Konstruktion gebaut werden soll, gescannt. Über diesen 3D-Scan lässt sich erkennen wie die Anlage geführt werden kann. Mit Augmented Reality könnten Kunden vor Ort sehen, wie die Hängebahn umzusetzen ist.

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