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Schwertransport Erste Fertiggaragen von Zapf per Binnenschiff transportiert

Der größte Garagenhersteller Europas, die Zapf GmbH aus Bayreuth, transportiert seine Produkte erstmals auch per Binnenschiff. Als Logistikpartner übernahm die Wincanton-Intermodal-Niederlassung Bamberg die Organisation dieses ökologischen Vorzeigeprojekts.

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Wincanton hat für Zapf den ersten Transport von Fertiggaragen per Binnenschiff organisiert. Bild: Zapf
Wincanton hat für Zapf den ersten Transport von Fertiggaragen per Binnenschiff organisiert. Bild: Zapf
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Premiere eines nicht alltäglichen bimodalen Umschlags soll bald zur Routine werden — die Verlagerung von Garagen-Schwertransporten im Hauptlauf von der Strasse aufs Binnenschiff. 20 Fertiggaragen mit Überbreite starteten kürzlich am Kai der Bamberger Wincanton-Niederlassung ihre Reise per Binnenschiff über den Main-Donau-Kanal zur Donau bis zum Zielhafen im österreichischen Krems.

Der Nachlauf der Fertiggaragen nach Ziersdorf bei Wien erfolgte per Lkw. Dank diesea nachhaltigen Transports können zirka 8000 km auf der Straße eingespart werden, denn die überbreiten Fertiggaragen können nur mit Sondergenehmigung und auf Solofahrzeugen mit Begleitfahrzeug transportiert werden.

Intermodaler Transport für die Erschließung neuer Märkte

Die gesamte Logistikorganisation ab Hafen Bamberg bis zum Zielhafen Krems lag in der Verantwortung von Wincanton-Niederlassungsleiter Hugo Lorz. Dieser freut sich, „denn wir können hier sehr anschaulich zeigen, wie wichtig neben der Organisation des Transportvorgangs die nachhaltige Beratung des Kunden ist. Gerade wenn eine Lösung das erste Mal eingesetzt wird, muss der Kunde seinem Logistikdienstleister vollstes Vertrauen schenken können.“

Wie Zapf-Deutschlandchef Rémy Schmitt betont, spiele die Logistik eine Schlüsselrolle für ein grenzüberschreitendes Wachstum und die Erschließung neuer Märkte. Der intermodale Transport könne in diesem Projekt seine Vorteile gegenüber dem reinen Straßentransport ausspielen.

Zum anderen verfolge man bei Zapf das Ziel, den Carbon Footprint der eigenen Erzeugnisse aus dem natürlichen Rohstoff Beton möglichst umwelt- und ressourcenschonend ausfallen zu lassen. Die Nähe der verschiedenen Produktionsstätten zu Wasserstraßen sei ein Vorteil, der nun künftig, sooft es machbar sei, für größere Transporte genützt werden solle.

Gäste aus Politik, Wirtschaft und Logistik feiern mit Zapf

Dieses Ereignis wurde mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Logistik gefeiert, darunter Olivier Mitterrand, Vorstandsvorsitzender der Zapf-Konzernmutter LNC S.A., Paris, Andreas Starke, Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, Monika Hohlmeier, Abgeordnete im Europäischen Parlament sowie Horst Friedrich, ehemaliger verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Weitere Redner waren Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der Bayernhafen-Gruppe und Michael Baier, Business Unit Director bei Wincanton.

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