Logistikforschung

„Innovationslabor Hybride Dienstleistungen in der Logistik“ in Dortmund eröffnet

| Redakteur: Bernd Maienschein

Lukas Nikelowski (Fraunhofer-IML) hilft Ministerin Karliczek bei der Bedienung eines Roboterarms. Im Hintergrund (v.l.): Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Ullrich Sierau, Georgios Katsimitsoulias und Prof. Dr. Michael ten Hompel.
Lukas Nikelowski (Fraunhofer-IML) hilft Ministerin Karliczek bei der Bedienung eines Roboterarms. Im Hintergrund (v.l.): Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Ullrich Sierau, Georgios Katsimitsoulias und Prof. Dr. Michael ten Hompel. (Bild: Fraunhofer-IML)

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, hat sich am 10. Juli ein Bild von den bisherigen Forschungsaktivitäten des „Innovationslabor Hybride Dienstleistungen in der Logistik“ in Dortmund gemacht und die Forschungseinrichtung dabei offiziell für eröffnet erklärt.

Nachdem Roboter, fahrerlose Transportsysteme und intelligente Regale mittlerweile Einzug in Forschung und Industrie gehalten haben, stellt sich die Frage, in welcher Form Mensch und Technik künftig in einer Social Networked Industry zusammenarbeiten werden. Unbekanntes Terrain, das das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) und die Technische Universität Dortmund im neuen Innovationslabor erschließen wollen. Die Einrichtung ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, in dem intelligente Technologien erforscht, mit betriebswirtschaftlichen sowie arbeits- und sozialwissenschaftlichen Anforderungen verknüpft und zu hybriden Dienstleistungen ausgestaltet werden sollen.

Vorteile beider Seiten bestmöglich kombinieren

Die zentrale wissenschaftliche Frage, die dabei im Vordergrund steht: Wie lassen sich die ureigenen Fähigkeiten von Menschen, wie Intelligenz, Kreativität oder Motorik, bestmöglich mit den Fähigkeiten technischer Assistenzsysteme vereinen? In den beiden hochmodern ausgestatteten Hallen – einem Forschungs- und einem Anwendungszentrum – testen und veranschaulichen die Forscher die Entwicklungen der Mensch-Technik-Interaktion. Unternehmen erhalten dabei die Möglichkeit, die Versuchsanordnungen für eigene Entwicklungen zu nutzen.

„Mit dem Innovationslabor leisten wir dank der Unterstützung des BMBF gemeinsam mit der TU Dortmund einen wichtigen Beitrag zur Debatte um die verantwortliche Digitalisierung menschlicher Arbeit“, betont IML-Institutsleiter Prof. Michael ten Hompel. Gleichzeitig schaffe man in Dortmund die wissenschaftlichen Grundlagen für eine neue Generation der Mensch-Maschine-Schnittstelle und behalte dabei auch die Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Blick, so der Wissenschaftler.

Weitere Beiträge des Unternehmens:

Fraunhofer-IML

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