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Auszeichnung KI für prädiktive Wartung und digitalen Zwilling erhält Löhn-Preis

| Redakteur: Gary Huck

Koenig & Bauer wurde am 27. September 2019 für sein KI-Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Steinbeis-Forschungszentrum Design und Systeme entstand, mit dem Löhn-Preis ausgezeichnet.

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Vertreter des Steinbeis-Forschungszentrums und von Koenig & Bauer bei der Preisverleihung in Stuttgart.
Vertreter des Steinbeis-Forschungszentrums und von Koenig & Bauer bei der Preisverleihung in Stuttgart.
(Bild: Koenig & Bauer)

Der Druckspezialist Koenig & Bauer erhielt den Löhn-Preis, der seit 2004 von der Steinbeis-Stiftung verliehen wird, im Rahmen des jährlichen Netzwerk-Events des Steinbeis-Verbundes. Gewürdigt wurde mit der Auszeichnung das Künstliche-Intelligenz-Projekt „Kyana – Prädiktive Wartung mit einem digitalen Zwilling“ der Konzerntochter Koenig & Bauer Coding. Die KI wurde in Zusammenarbeit mit dem Steinbeis-Forschungszentrum entwickelt und ist als Erweiterung des Kennzeichnungssystems Alphajet des Druckspezialisten gedacht. Rund 450 Gäste waren bei der Preisverleihung in Stuttgart anwesend.

Die Künstliche Intelligenz soll durch Augmented Reality (AR) das Innenleben des Drucksystems veranschaulichen und über eine Sprachsteuerung interaktiv vermitteln. Als Assistenzsystem könne „Kyana“ Mitarbeiter schulen und bei der Bedienung der Drucker unterstützen sowie Wartungsprozesse und Serviceprozeduren frühzeitig ermitteln. Die Software gewinnt laut Koenig & Bauer anhand äußerer Einflüsse Erkenntnisse darüber, wie die Druckqualität und die Geräteverfügbarkeit gewährleistet werden kann.

Über die AR-Funktion, die einen digitalen Zwilling des Druckers simulieren könne, wäre es Mitarbeitern möglich, Störungen aus der Ferne zu analysieren. Dabei soll auch die Einbindung „virtueller Hände“ helfen. So wird eine direkte Interaktion mit dem digitalen Zwilling möglich, heißt es vom Unternehmen.

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