Sensoren

Kompakte Laserscanner sichern Shuttles im Kanallager

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Der S300 und S300 Mini bieten ein Höchstmaß an Sicherheit und automatisierungstechnischem Zusatznutzen. Dadurch können auch komplexere Sicherheitsapplikationen, wie sie in mobilen Anwendungen oft anzutreffen sind, umgesetzt werden. Die Reichweite des 270°-Schutzfeldes beträgt bis zu 3 m.

Plattform geht auf Schleichfahrt

In Verbindung mit der kürzeren Reaktionszeit des Sicherheitslaserscanners ist es möglich, die ohne Last bis zu 1,1 m/s schnellen Plattformen beim Erkennen eines Hindernisses rechtzeitig auf Schleichfahrt zu reduzieren. Insgesamt können mit den Sicherheitslaserscannern bis zu 16 Triple-Feldsätze (Bild 4) – mit einem Schutz- und zwei Warnfeldern – und bis zu 32 Überwachungsfälle realisiert werden.

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Dies ist in der Praxis mehr als ausreichend, selbst für anspruchsvollste Anwendungen, die ein häufiges situatives Reagieren auf unterschiedliche Umweltbedingungen erfordern. Hierzu zählt beispielsweise das strecken- oder positionsabhängige, dynamische Umschalten der Feldsätze beim Bremsen und Beschleunigen mit und ohne Last oder beim Erreichen von Gangenden.

Typisch für mobile Absicherungsaufgaben ist auch, dass an einem Fahrzeug oder einer Plattform gleichzeitig mehrere Sicherheitslaserscanner eingesetzt werden. So sind in die Still-Pallet-Shuttles jeweils zwei Sicherheitslaserscanner integriert – je ein Sensor für die Einfahr- und die Ausfahrrichtung im Regalgang. Steuerungsseitig sind die Sicherheitslaserscanner in besonderer Weise auf diese Konfiguration vorbereitet. So verfügen die Sicherheitslaserscanner über die neueste Generation der Sick-EFI-Schnittstelle (Enhanced Function Interface). Mithilfe des Safety Controllers der Sicherheitssteuerung Flexisoft von Sick und einer einheitlichen Bediensoftware können sogar bis zu vier berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen mit EFI-Schnittstelle in einem Netzwerk zusammengefasst und so auch komplexe Absicherungsaufgaben umgesetzt werden. Dies hat eine Reihe von Vorteilen.

Flexisoft wird zum zentralen Monitor alle angeschlossenen Sicherheitslaserscanner

Die Vernetzung der beiden Sicherheitslaserscanner per EFI reduziert den Verdrahtungsaufwand im Still-Pallet-Shuttle und vereinfacht die Installation. Gleichzeitig wird die Flexisoft zum zentralen Monitor für die Konfiguration und Diagnose aller angeschlossenen Sicherheitslaserscanner und zur zentralen Systemschnittstelle für überlagerte Anlagen- beziehungsweise Fahrzeugsteuerungen, zum Beispiel das Still-MMS (Materialfluss-Management-System) oder das Still-Diagnosesystem. Zudem erlaubten Erweiterungsmodule die Einbindung zusätzlicher taktiler und elektromechanischer Sicherheitssensoren, wie sie das Fahrzeug-Sicherheitskonzept vorsah. Hierzu zählen beidseitige Not-Halt-Taster sowie beidseitige Sicherheitsschaltleisten.

Mit diesem redundanten Sensorikaufbau erreichen die Still-Pallet-Shuttles – durch die Unterscheidung verschiedener Arten von Hindernissen – ein Höchstmaß an Verfügbarkeit. Erkennt der Sicherheitslaserscanner ein mögliches Hindernis, reduziert das Shuttle seine Geschwindigkeit dynamisch bis hin zu einer Schleichgeschwindigkeit von0,1 m/s. Berührt die Not-Halt-Schaltleiste im Weiterfahren sanft das Hindernis, löst sie den Not-Halt aus – also nur dann, wenn das Hindernis eine Weiterfahrt wirklich unmöglich macht.

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