Neubau

Kühne + Nagel baut sich ein neues Stammhaus

| Redakteur: Bernd Maienschein

Die neue Deutschland-Zentrale von Kühne + Nagel am Rande der Bremer Innenstadt entspricht höchsten Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.
Die neue Deutschland-Zentrale von Kühne + Nagel am Rande der Bremer Innenstadt entspricht höchsten Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. (Bild: Kühne + Nagel)

Seine neue Deutschland-Zentrale hat Kühne + Nagel jetzt in Bremen eröffnet – 130 Jahre nach der Unternehmensgründung. Das August-Kühne-Haus steht an prominenter Stelle am Eingang der Bremer Innenstadt.

Kühne + Nagel kann mit Fug und Recht zu den global führenden Logistikdienstleistern gezählt werden, mit fast 82.000 Mitarbeitenden an über 1300 Standorten in über 100 Ländern ist man ein „Big Player“ der Branche. Angefangen hat alles vor 130 Jahren in Bremen. „Dieser Standort hat für Kühne + Nagel eine große Bedeutung, denn hier befand sich das Stammhaus der 1890 von meinem Großvater August Kühne und seinem Partner Friedrich Nagel gegründeten Seehafenspedition“ so Klaus-Michael Kühne, Ehrenpräsident der Kühne + Nagel International AG.

Neubau: Kühne + Nagel hat, 130 Jahre nach der Unternehmensgründung in Bremen, sein neues Stammhaus am Eingang zur Bremer Innenstadt eröffnet.
Neubau: Kühne + Nagel hat, 130 Jahre nach der Unternehmensgründung in Bremen, sein neues Stammhaus am Eingang zur Bremer Innenstadt eröffnet. (Bild: Kühne + Nagel)

Die leichte, wellenartige Struktur der Außenfassade des Gebäudes soll die maritime Tradition der heutigen Weltspedition widerspiegeln. Dass die Deutschland-Aktivitäten nun erneut vom Weserufer aus geführt werden, bedeute eine klare Stärkung des Bremer Wirtschafts- und Logistikstandorts, so Klaus-Michael Kühne, und bedankt sich gleichzeitig bei allem am Bau Beteiligten für ihren Beitrag.

Das neue August-Kühne-Haus bietet lichtdurchflutete Räumlichkeiten und ergonomisch gestaltete, moderne Arbeitsplätze für 725 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wie das Unternehmen mitteilt, entspricht der Bau den höchsten Ansprüchen in Sachen Nachhaltigkeit. Die Hochleistungslüftung und die Wärmeschutzverglasung würden für maximale Energieeffizienz stehen. Wärmepumpen reduzieren die CO2-Emissionen für die Beheizung um gut ein Drittel und für Elektroautos stehen Ladestationen zur Verfügung.

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Die Bruttogeschoßfläche von 13.500 m² erstreckt sich über zehn Stockwerke. Dafür wurden 1228 t Stahl verbaut, 350 t davon alleine für das Fundament. Das Gebäude verfügt über 900 große, zu öffnende Fenster. 154 Fahrradstellplätzen stehen nur 17 Pkw-Stellflächen gegenüber.

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