Suchen

Gepäckfördersysteme Kurvengurtförderer fit für Wüste, Meer und XXL-Gepäck

| Autor/ Redakteur: Von Terry Baily, Mario Wetzky und Reinhard Irrgang / Volker Unruh

Transnorm hat die Gepäckförderanlage des neuen Terminals 3 des Airport Dubai International mit rund 650 Kurvengurtförderern ausgestattet. Zudem hat der Airport-Betreiber DCA den Fördertechnik-Spezialisten beauftragt, sämtliche in den Terminals 1 und 2 von Wettbewerben installierten Kurven nachträglich durch Gurtkurven von Transnorm zu ersetzen.

Firmen zum Thema

Speziell für die extremen Einsatz-Anforderungen und klimatischen Bedingungen im Dubai Airport entwickelt, werden die Gurtkurven von Transnorm als Optimallösung derzeit auch in den Terminals 1 und 2 nachinstalliert. Bild: Transnorm
Speziell für die extremen Einsatz-Anforderungen und klimatischen Bedingungen im Dubai Airport entwickelt, werden die Gurtkurven von Transnorm als Optimallösung derzeit auch in den Terminals 1 und 2 nachinstalliert. Bild: Transnorm
( Archiv: Vogel Business Media )

Die extremen klimatischen Bedingungen in Dubai, wie sehr große Hitze, Wüstensand und die Einflüsse des Salzwassers vom Persischen Golf, stellten Transnorm System aus Harsum trotz seines drei Jahrzehnte umfassenden Entwicklungs- und weltweit erprobten Realisierungs-Know-hows vor größte Herausforderungen.

Klima fordert Gepäckförderanlage heraus

Sidy Diop, Director Conveyor Modules Division von Transnorm System erinnert sich lebhaft an die extremen Witterungs- und Kimabedingungen: „Als ich den Test-Loop im September 2004 besuchte, sah ich den Wind ständig feinsten Sand durch die permanent offen stehenden Hallentore wehen; und obendrein zeigte das Thermometer mehr als 50 °C“, so Diop. „Und als sich dann auf der Rückfahrt zum Flughafenterminal ein Autoreifen wegen der Hitze auflöste, dachte ich, das kann hier nicht gutgehen, denn solche Klima-Bedingungen können selbst die Transnorm-Kurven nicht aushalten.“

Denn gerade trotz vielfacher Praxiserfahrungen bei bereits erfolgreich realisierten Kurveninstallationen in den vergangenen zehn Jahren, unter anderem in Saudi-Arabien, Kuwait und Abu Dhabi, sowie bei stringenter Berücksichtigung der vorgefundenen Extrem-Bedingungen in Dubai, konnte sich der erfahrene Manager gewisser Zweifel nicht erwehren, ob denn die neue von Transnorm konzipierte „Wüsten-Version“ der Gurtkurven diesen Anforderungen standhalten würde.

Gepäckförderanlage hat Test- und Inbetriebnahmephase mit Bravour bestanden

Seine Bedenken erwiesen sich jedoch in mehrfacher Hinsicht als unbegründet. Denn zum einen laufen die Kurven im neuen Terminal 3 fehler- und störungsfrei. Des Weiteren spricht auch der Auftrag, die beiden bestehenden Gepäckfördersysteme der Terminals 1 und 2 mit Gurtkurven der Harsumer Experten nachzurüsten, explizit für Transnorm.

Und drittens hatten die Kurven für das derzeit weltgrößte Baggage-Handling-System aufgrund der extremen klimatischen Bedingungen mit mehr als 50°C Hitze sowie der Einflüsse des Salzwasssers des direkt benachbarten Persischen Golfs eine rund zweijährige Test- und Inbetriebnahmephase zu durchlaufen, die sie, wie alle Beteiligten bestätigen, mit Bravour und ohne einen einzigen Zwischenfall bestanden.

Hohe Anforderungen an Gepäckfördertechnik

In jedem Fall sind die von Transnorm für die Gepäckfördertechnik gelieferten Gurtkurven höchsten Anforderungen und Belastungen ausgesetzt. So müssen sie sich über Jahre im Rund-um-die Uhr-Betrieb bewähren.

Des Weiteren mussten sie sich in Dubai, einem zwischen Wüste und Meer gelegenen Airport und allen damit verbundenen besonderen klimatischen Anforderungen, wie Beeinflussungen durch Sand und salzhaltige Luft, bewähren. Zudem wurde auch in teilweise nur überdachten Außenbereichen auf der Flugfeldebene störungsfreier Betrieb erwartet.

Kurzum: Es galt, die ohnehin schon hohen Anforderungen an die Gepäckfördertechnik völlig neu zu definieren.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 329124)