Warehouse Management System

Meilenstein des Software-Engineerings

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Generell lassen sich über den Leitstand die Systemparameter anforderungsbezogen flexibel festlegen, beispielsweise nach welcher Anzahl von Picks die Wanne quittiert werden muss.

Wie Wagner betont, ist es mit dem TuP-WMS gelungen, bei der Kommissionierung einen guten Mix aus kaufmännischer Auftragseinlastung und logistischer Ressourceneinplanung zu realisieren.

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100%-ige Inhaltsprüfung per Gramm-genauem Wiegen

In der folgenden Prozessstation erfolgt über Waagenprüfung die 100%-Kontrolle: Jedes Teil, vom Kleinstartikel bis hin zu Gebinden wie Packen, Karton oder Palette und auch die Kommissionierwannen, sind im TuP-System mit eigenen Stammdaten wie Gewichts- und Abmessungsinformationen hinterlegt. Durch den Gramm-genauen Wägevorgang wird der Inhalt der Wannen 100%ig exakt geprüft; die Wannen selbst werden immer wieder gewogen, da sich ihr Tara-Gewicht etwa durch gebrauchsbedingte Abschabungen permanent verändert.

Am so genannten Klärplatz werden die Wannen mit Gewichtsabweichungen geprüft, fehlende Seriennummern ergänzt und Kommissionierfehler korrigiert. Zusätzlich kommissioniert der Mitarbeiter bei Bedarf sperrige Teile als letzte Station der Kleinteile-Kommissionierung.

Implizite Verladung und „1000-Punkte-Prüfung“

Sobald der Mitarbeiter die Wanne am Packplatz scannt, werden automatisch alle erforderlichen Versand- und Gefahrgut-Etiketten für die Distribution der Sendung durch den entsprechenden Logistikdienstleister erzeugt, der Packmittelvorschlag ermittelt und Packinhaltslisten gedruckt und mit der letzten VE (Versandeinheit) auch der zuvor in Navision oder SAP erzeugte Lieferschein ausgedruckt.

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