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Warehouse Management System Meilenstein des Software-Engineerings

| Autor/ Redakteur: Reinhard Irrgang / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Das Beratungs- und Entwicklungshaus Dr. Thomas + Partner, Karlsruhe, schafft mit einem neuen Warehouse Management System beim Dental-Logistikdienstleister GLS Logistik in Kassel die Voraussetzungen für höhere Flexibilität, Expansion und Internationalisierung.

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Aus dem Logistikzentrum von GLS werden Zahnarztpraxen, Dentallabore und Servicetechniker in Deutschland und zunehmend in Europa versorgt.
Aus dem Logistikzentrum von GLS werden Zahnarztpraxen, Dentallabore und Servicetechniker in Deutschland und zunehmend in Europa versorgt.
(Bild: TuP)

Die Logistikplaner und IT-Spezialisten von Dr. Thomas + Partner (TuP) haben mit dem für GLS realisierten Projekt erneut gezeigt, dass ihnen schwierige Aufgaben besonders liegen. Denn das von GLS vorgehaltene immense Produktspektrum von mehr als 10.000 unterschiedlichen Artikeln, davon rund 50.000 Bestandsartikeln, untergebracht auf rund 3800 m² Lagerfläche, umfasst nicht nur das gesamte Spektrum von gerade mal Millimeter-kleinen Schräubchen bis zu Ganzpalettenladungen mit Flüssigkeiten der Gefahrgutkategorie.

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Die Artikel sind zudem auf acht unterschiedliche Lagertypen verteilt, die ebenso viele Kommissionierarten erfordern, um im Sinne effizienter Lieferung drei Versandeinheiten-Typologien zu erzeugen, mit denen Zahnarztpraxen, Dentallabore und Service-Techniker in Deutschland und zunehmend in Europa möglichst schnell und teils im Nachtsprung versorgt werden. Mit dem TuP-WMS konnte der Logistik von GLS nachhaltig auf die Sprünge geholfen werden.

Refurbishment-Budget vergleichsweise überschauber

Dies erwies sich aus unterschiedlichen Gründen alles andere als einfach. Denn die in Kassel angesiedelte GLS, ein Tochterunternehmen der Pluradent AG & Co.KG, hatte für das umfassende Refurbishment ihrer intralogistischen Prozesse ein vergleichsweise überschaubares Budget zur Verfügung, das laufende Geschäft des höchst spezialisierten Dienstleisters konnte auf keinen Fall unterbrochen werden und das extrem breite Artikelspektrum ist großenteils Gefahrgut-Restriktionen unterworfen, die es bei allen Aktivitäten zu berücksichtigen galt. Hinzu kam, dass die IT-Spezialisten auf eine bestehende Software-Landschaft stießen, die sich mehr als historisch und organisch gewachsener Teil-Programme-Archipel erwies, und, quasi on top, für das Go-Live der neuen IT-getriebenen Prozesse gerade einmal 1,5 Produktiv-Tage zur Verfügung gestellt werden konnten.

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