„Mechanics in Motion“ lautet der Slogan der Mechtop AG, die sich auf Anlagen, Komponenten und Dienstleister für die Lebensmittelindustrie spezialisiert hat. Lager von Kasto helfen dabei.
Zur Lagerung von Halbzeugprofilen bis 6 Meter Länge setzt die Schweizer Mechtop AG auf ein Unitower-Turmlager von Kasto, das mit 108 Kassetten ausgestattet ist. Auch die Sägesysteme stammen von Kasto.
(Bild: Kasto)
Die Aufträge, die bei den Schweizern eingehen, könnten unterschiedlicher kaum sein, weshalb das Unternehmen auf Flexibilität fixiert sein muss. Mit zwei automatischen Turmlagersystemen und einer Bandsägemaschine von Kasto hat Mechtop deshalb nun seine Fertigung und Intralogistik modernisiert. Auch gelten wegen der Affinität zur Lebensmittelindustrie dort strenge Hygienestandards. Nicht zu vergessen sind der harte internationale Wettbewerb sowie ein entsprechender Zeit- und Kostendruck. Mechtop muss seine Produkte deshalb jederzeit zuverlässig und in einwandfreier Qualität liefern können, um am Ball zu bleiben. Fehlfunktionen oder gar Ausfälle können dabei schnell zu teuren Stillstandszeiten führen, was gerade im Umgang mit verderblichen Lebensmitteln absolut inakzeptabel ist.
Zeit ist in der Lebensmittelbranche ein rares Gut
Mechtop unterstützt seine Kunden aber auch bei der Montage, der Instandhaltung und der Wartung sowie bei der Ersatzteilversorgung. Außer dem Team, das überall in der Schweiz im Einsatz ist, stellt auch der Maschinenpark bei Mechtop einen wichtigen Erfolgsfaktor dar. Weil man hauptsächlich Einzelstücke, Kleinst- und Kleinserien bedient und alles oft schnell gehen muss – zum Beispiel, wenn es sich um dringend benötigte Ersatzteile handelt –, sind Maschinen gefragt, die sowohl leistungsfähig als auch variabel in der Anwendung sind. Gleiches gilt für die intralogistischen Prozesse, die von der Anlieferung des Rohmaterials bis zum Versand der fertigen Produkte reichen.
Schweizer machen Schluss mit zeitraubender Intralogistik
Die am häufigsten verwendeten Materialien bei Mechtop sind aus gutem Grund rostfreie Stähle. Schließlich müssen die gefertigten Anlagen und Komponenten für den Einsatz in der hygienesensiblen Lebensmittelproduktion geeignet sein. Verarbeitet werden sowohl Halbzeuge im Blechformat als auch Langgut wie Stangen, Rohre und Profile. Bis jetzt bewahrte man das Material in manuell bedienten Kragarmlagern auf, was Zeit und Aufwand erforderte. Die Mitarbeiter mussten die benötigten Artikel zuerst suchen und dann mühsam von Hand oder per Stapler entnehmen, erinnern sich die Entscheider des Unternehmens. Mechtop hat das mit den Kasto-Turmlagersystemen Kastoecostore und Unitower nun optimiert.
Kasto war den Schweizern bereits gut bekannt, und gemeinsam hat man sich verschiedene Konzepte angeschaut, um das geeignetste zu finden. Bei beiden Lagersystemen handelt es sich um platzsparende Lager mit speziell auf die Kundenanforderung ausgeführter Beladehöhe. Der Unitower etwa ist mit 108 Lagerkassetten zur Aufnahme von Langgut bis 6 Meter Länge nutzbar. Die Kassetten sind zur Aufbewahrung der korrosionsfreien Materialien mit Aluminium ausgekleidet. Und der Kastoecostore bietet in 26 Palettenfächern Platz für Bleche mit Formaten bis 3 Meter × 1,5 Meter.
Platzsparende Lagersysteme schaffen Überblick
Die beiden Turmlager sind dazu an die Außenwand der bestehenden Produktionshalle angebaut. Der Regalblock des Unitower-Systems wurde außerdem mit einer Unterkonstruktion ausgeführt, an der die Dach- und Fassadenpaneele direkt befestigt sind. Um besonders platzsparend zu lagern, trotz der behördlich begrenzten Gebäudehöhe, wurde die Anlage einfach in einer 3 Meter tiefen Grube versenkt. Und das Langgutlager arbeitet mit einer außenliegenden Einlagerstation, die von den Lieferfahrzeugen direkt angefahren werden kann. Bleche werden durch ein Rolltor in die Halle bugsiert und dort an die innenliegende Ein- und Auslagerstation übergeben. Ein Hubwerk bringt die Paletten und Kassetten dann automatisch zum entsprechenden Lagerfach. Es stellt benötigte Artikel dazu nach dem Prinzip „Ware zum Mann“ bereit. Ein zusätzliches Hubmittel, wie etwa einen Gabelstapler, braucht es nicht, weil das System für kurze Zugriffszeiten und eine ergonomische Arbeitsweise sorgt.
Stand: 08.12.2025
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Diese Art der Automatisierung bringt Mechtop nach eigenem Bekunden einige Vorteile, denn man habe viel wertvollen Platz dazugewonnen, einen besseren Überblick und mehr Kontrolle über die Lagerbestände. Auch könne man so nun deutlich effizienter und produktiver arbeiten. Die Turmlager sind außerdem auf Robustheit ausgelegt. Wenn doch einmal eine Störung auftritt, lässt sie sich von den Kasto-Experten in Achern meist schnell und unkompliziert per Fernwartung beheben. Die Bestandsführung erfolgt per SAP. Daran angebunden sind die beiden Lager aber nicht, auch wenn das von Kasto problemlos machbar gewesen wäre. Bei der Diversität der Aufträge und den kleinen Losgrößen erschien dieser Schritt aber nicht sinnvoll.