Stahltransporte

Nur effiziente Logistik ist wirklich „grün“

17.10.2011 | Redakteur: Bernd Maienschein

Der Stahllogistiker Hergarten setzt bei der CO<sub id="ForP_113FC089-CD8A-244C-447F1B9FC35A9BE1">2</sub>-Vermeidung auf optimal disponierte Lieferketten. Bild: Hergarten
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Die Rechnung „mehr Laderaum gleich weniger Schadstoffausstoß“ gilt in der Stahllogistik nicht zwingend — dafür ist das Transportgut schlicht zu schwer. Die Stahlspedition Hergarten rät daher zu einer anderen Strategie: Durch eine optimierte Disposition lässt sich die Anzahl der benötigten Fahrzeuge deutlich senken.

Aus drei mach zwei - das ist die Idee hinter den Lang-Lkw. Das zulässige Gesamtgewicht der sogenannten Ökoliner liegt wie das herkömmlicher Fahrzeuge bei 44 t. Mit einer Länge von 25,25 m können sie jedoch mehr Güter auf einmal transportieren und sind damit einer der grünen Hoffnungsträger, um die von der EU geforderte Reduktion der CO2-Emission zu erfüllen. Wegen des schweren Transportgutes müssen sich Stahllogistiker jedoch etwas anderes einfallen lassen.

Intelligent gestaltete Lieferketten mit IT-gestützter Disposition

Für die Wirtschaftlichkeit in der Stahlbranche ist ein reibungsloser Güterverkehr, oftmals just in time, unerlässlich. Die Einschränkung der Mobilität ist damit keine Option. Die Unternehmensgruppe Hergarten setzt deswegen auf eine intelligente Gestaltung von Lieferketten und eine IT-gestützte Disposition.

„Gemeinsam mit unseren Kunden analysieren wir die Warenflüsse und suchen nach Optimierungspotenzialen. Durch die Verwendung einer speziellen Speditionssoftware sowie unsere Erfahrung im Stahltransport können wir die Lieferketten und die Disposition entscheidend optimieren“, erklärt Marcel Hergarten, geschäftsführender Gesellschafter der Stahlspedition Hergarten.

Zusammengefasste Touren reduzieren eingesetzte Fahrzeuge

Beispielsweise lässt sich durch die Zusammenfassung von Touren oder die Verbindung von Auslieferung und Abholung die Anzahl der eingesetzten Fahrzeuge deutlich verringern. Weniger Lkw bedeuten eine geringere Schadstoffbelastung: Fährt zum Beispiel nur ein Lkw statt zwei von Frankfurt am Main nach Hamburg, werden fast 500 kg des klimaschädlichen Treibhausgases eingespart.

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