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Lagertechnik Regalinstandsetzung versus Neuanschaffung

Um langfristig die Betriebssicherheit von Regalen zu gewährleisten, muss nur selten die gesamte Lagereinrichtung getauscht werden. Häufig genügt eine Überprüfung und eine darauffolgende Instandsetzung.

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Bei der Reparatur mit Robusto werden defekte Regalkomponenten zunächst gerichtet und dann mit einem verzinkten U-Profil verstärkt.
Bei der Reparatur mit Robusto werden defekte Regalkomponenten zunächst gerichtet und dann mit einem verzinkten U-Profil verstärkt.
(Bild: Klein)

Die Rhein-West Güterverkehr GmbH beispielsweise, die am Standort Emsdetten über ein modernes Logistikzentrum verfügt, ließ ihr Palettenregal von der Klein GmbH Regalprüfung + Reparatur überprüfen und instand setzen. Das Palettenlager dort ist seit jeher starken Belastungen ausgesetzt. Ein Umschlag von bis zu 2750 Paletten pro Tag ist an den Regalstreben und -stützen nicht spurlos vorübergegangen, nach Jahren intensiver Nutzung haben sich erste Verschleißerscheinungen an der Lagereinrichtung bemerkbar gemacht. Um die Betriebssicherheit der bis zu 12 m hohen Regalanlage auch weiterhin zu gewährleisten, musste der Logistikdienstleister reagieren. Gegenüber der Neuanschaffung eines Regals hat Rhein-West durch die Instandsetzung rund 80 % der Kosten eingespart, wie es heißt. Das Lager entspricht jetzt wieder den strengen Anforderungen der Berufsgenossenschaft und der gesetzlichen Unfallversicherung.

Robusto und Rambo kommen zum Einsatz

Vor Beginn der Instandsetzung erfolgte eine detaillierte Prüfung der Regalanlage. Dabei wurde eine Sichtkontrolle auf Einhaltung der DGUV-Regel 108-007 durchgeführt. Regalbauteile wurden auf Verformungen und Beschädigungen gemäß DIN EN 15635 untersucht. „Bei einer ausführlichen Sichtung stellten wir fest, dass Regalstützen und -streben bei Rhein-West reparabel waren“, berichtet Egon Klein, Geschäftsführer der Klein GmbH. Für die Instandsetzung benötigen die Mitarbeiter von Klein nur sehr wenig Platz. Ein großer Vorteil der Regalreparatur mit Robusto ist ihre Durchführung im laufenden Betrieb. Die Regale müssen nur selten leer geräumt werden und die Kommissionierer können weiterarbeiten. So entstehen keine Lieferengpässe.

15 Stapler sind in den bis zu 75 m langen Gängen des Rhein-West-Lagers Tag für Tag unterwegs. „Bei der Anzahl an Staplern bleiben Rammschäden an der Regalanlage nicht aus“, berichtet Heiner Haverkamp, Logistikleiter bei Rhein-West. „Deshalb haben wir beschlossen, die Anlage mit Robusto-Profilen noch sicherer zu machen.“ Mit individuellen Sonderlösungen hinterließ Klein beim Logistikdienstleister einen bleibenden Eindruck. „Je nach Regaltyp, Regal- oder Sprossenhöhe hat die Klein GmbH ihren Stützenschutz an unsere Lagertypografie angepasst“, erklärt Haverkamp. An den Regalstirnseiten der Fahrwege installierte Klein zudem den Rammschutz Rambo. Dieser besteht aus verzinktem Stahl und ist so konzipiert, dass er bei einem Stoß federnd nachgibt. Klein produziert die Rammschütze je nach Kundenanforderung in der eigenen Produktion.

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