Sonderfahrzeuge

Standardfahrzeug oder Sonderbau?

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In Lüneburg werden spezielle Lastteile kundenspezifisch realisiert und an bestehende Antriebskomponenten angepasst. Es werden auch komplett neue Fahrzeuge entsprechend den Kundenanforderungen entwickelt und gebaut. „Grundlage hierfür sind eine vollständige Dokumentation sowie hohe Sicherheitsstandards (CE-Standards)“, versichert Andreas Füchtmann, „das heißt Sonderbau in Serienqualität. Der Kunde bemerkt beim Service keinen Unterschied, ob es sich um ein Serien- oder ein Sonderbaufahrzeug handelt.“

Sonderfahrzeuge möglichst in der Serie fertigen

Linde Material Handling hat aufgrund hoher Stückzahlen die Fertigung von Sonderlösungen soweit wie möglich in den Serienprozess integriert. „Dies setzt eine sehr gute Planungs- und Entwicklungsarbeit, stabile Beschaffungsprozesse, eine hohe Flexibilität der Lieferanten und gut ausgebildete Fertigungs- und Montagemitarbeiter voraus“, erläutert Heike Oder. Da es bei Sonderlösungen für Lagertechnikgeräte sehr häufig zu konstruktiven Änderungen der Fahrzeugstruktur kommt, betreibt Linde für dieses Segment ein eigenes Werk in Frankreich.

Die Firma Still realisiert Sonderlösungen überwiegend in den Werken. Dazu Jacqueline Wiecker: „Zur Optimierung dieses Prozesses wurde letztes Jahr ein neues Informations- und Anfragesystem implementiert, das nicht nur einen einfachen, klar dokumentierten Anfrageprozess vom Vertrieb an das Werk und entsprechende Angebotserstellung ermöglicht, sondern auch für den Vertrieb die Möglichkeit bietet, in allen schon einmal realisierten Lösungen nach Ansätzen für den konkret vorliegenden Fall zu suchen. Dadurch können wir unseren Kunden Sonderlösungen schneller und bei Wiederholung auch kostengünstiger anbieten.“ Einzelne Lösungen werden auch lokal auf Ebene der Niederlassungen realisiert.

Toyota deckt viele Kundenanforderungen schon mit Standardlösungen ab. „Darüber hinaus gibt es in jedem unserer Werke spezielle Sonderbauabteilungen, die mit ihrem Know-how die Entwicklung der ‚Toyota-Special-Products‘ vorantreiben. Je nach Marktakzeptanz und den gefertigten Stückzahlen können Sonderlösungen auch als Standardoption in die Serienfertigung übernommen werden“, so Daniel Sebon. ■

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