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Aus diesem Grund ist für Ruedi Wenk die besondere Herausforderung, beim Sonderbau herauszufinden, was der Kunde wirklich braucht und was realisierbar ist: „Eine enge Zusammenarbeit zwischen Betreiber und Hersteller ist bei Sonderfahrzeugen unumgänglich.“ Dieser Meinung ist auch Andreas Füchtmann: „Wichtig ist das schnelle Auffassen der kundenspezifischen Anforderung vor Ort. Im Vergleich zu einer Produktion in Serie ist ein Sonderbau stets eine neue Herausforderung. Während eine Serienentwicklung mehrere Jahre Entwicklungszeit nach sich zieht, gefolgt von Prototyp und Nullserie, hat man beim Sonderbau stets ‚nur einen Schuss‘. Hier erfolgen Entwicklung, Prototyp und Nullserie stets in Einem. Zudem ist beim Sonderbau auch immer ein wenig Erfindergeist dabei.“
Standardgeräte aus dem Baukasten können sinnvolle Alternative sein
Sinnvoll kann auch eine Art Baukastensystem sein, das auf Standardgeräten basiert und mit Sonderkomponenten ergänzt wird, wie es die Firma Stöcklin anbietet. „Stöcklin setzt auf ein Baukastensystem“, so Ruedi Wenk. „Dies ermöglicht, Sondergeräte mit moderaten Mehrpreisen und schnellen Lieferzeiten zu realisieren. In der Produktion wird mit Fertigungsinseln gearbeitet, wobei Serien- und Spezialfahrzeuge parallel montiert werden. Das Zeitmanagement im Abwicklungs- und Herstellungsprozess ist maßgebend für eine kurze Durchlaufzeit. Die Technik kann dank ihrer Organisation dynamisch auf eine erhöhte Nachfrage von Sondergeräten reagieren.“
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