Sonderfahrzeuge

Standardfahrzeug oder Sonderbau?

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Still setzt auf eine Kombination von Standard- und Sonderkomponenten. Dazu Jacqueline Wiecker, Pressereferentin bei der Hamburger Still GmbH: „Die besondere Herausforderung für die Hersteller liegt in einem möglichst hohen Anteil standardmäßig verfügbarer Geräte, die mit Sonderinhalt kombiniert werden können.“ Sie gibt allerdings zu bedenken, dass neben technischen Fragestellungen der Kombinierbarkeit von Inhalten auch immer ein administrativer Aufwand nötig ist, wie zum Beispiel die Konstruktionsarbeit und Beschaffung von Sonderteilen, die Durchführung der Sonderarbeiten am Band oder an nachgelagerten Positionen, die Dokumentation der Sonderlösung, die Service-Information, Durchführung von Tests und auch die Verfügbarkeit von Ersatzteilen.

Beim Service kein Unterschied von Standard zu Sonderbau

Im Gegensatz zu den auf Sonderbau spezialisierten Unternehmen wie Combilift und Baka, die ihre gesamte Struktur auf die Konstruktion und Fertigung von Sonderfahrzeugen ausgerichtet haben, müssen Hersteller wie Linde, Still, Jungheinrich & Co. ihre Aktivitäten im Sonderbau parallel zur Serienfertigung organisieren.

Dazu betreibt Jungheinrich bereits seit 1990 als einziger Hersteller ein eigenes Werk für Sonderbaugeräte in Lüneburg. „Hier entwickeln Konstrukteure Tag für Tag neue Fahrzeuge entsprechend den logistischen Aufgabenstellungen beim Kunden“, erklärt Andreas Füchtmann. „Unabdingbar hierfür ist eine enge und direkte Kommunikation zwischen dem Jungheinrich-Direktvertrieb und dem Sonderbauwerk.“

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