Dekarbonisierung Start-up Squake agiert ab jetzt eigenständig

Mit Squake gründet das Lufthansa Innovation Hub das zweite Start-up in diesem Jahr aus. Beteiligt ist auch der Venture Capital Investor der Commerzbank, Main Incubator, sowie Backbone Ventures aus der Schweiz. Das Ziel von Squake ist die Dekarbonisierung von Logistik-, Reise- und Mobilitätsunternehmen und damit deren Attraktivitätssteigerung.

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Das Start-up Squake bietet eine einfach anwendbare Technologielösung an, mit der Logistikunternehmen nachhaltige Produktangebote entwickeln können.
Das Start-up Squake bietet eine einfach anwendbare Technologielösung an, mit der Logistikunternehmen nachhaltige Produktangebote entwickeln können.
(Bild: Squake)

Der Lufthansa Innovation Hub (LIH), Berlin, kümmert sich um Digitalisierungsprojekte der Lufthansa Group. Zusammen mit Main Incubator (Commerzbank) und Backbone Ventures will man dem Start-up Squake auf die Sprünge helfen. Dessen Ziel ist es, die „Nachhaltigkeitsbestrebungen von Unternehmen mithilfe von Technologie und einem großen Netzwerk innovativer Nachhaltigkeitspartner zu erleichtern und zu beschleunigen“. Dazu hat man CEO Philipp von Lamezan und Chief Product Officer Dan Kreibich an Bord geholt.

Wir sind uns sicher: Squake ist die Climate-Tech-Lösung für Logistik, Reise und Mobilität, die der Markt dringend braucht.

Christine Wang, Managing Director Lufthansa Innovation Hub

Die Finanzierung durch den Main Incubator und Backbone Ventures würden beweisen, dass das Geschäftsmodell überzeuge. Dass man neben der Lufthansa Group zwei so namhafte und fähige Partner hätte gewinnen können, sei ein großer Erfolg, so Wang.

Und wie geht das?

In seinem Kern ist Squake eine Application-Programming-Interface-(API-)Technologie, mittels derer Unternehmen an die Plattform angeschlossen werden und so durch präzise, marktkonforme Berechnungen die CO2-Emissionen ihrer Aktivitäten berechnen können – seien es Frachtsendungen per Schiff, Flugzeug, Lkw oder Bahn oder auch von Hotelübernachtungen oder Flugreisen.

Dan Kreibich, Chief Product Officer (l.), und Philipp von Lamezan, Chief Executive Officer, führen die Plattform Squake nach deren Ausgründung aus dem Lufthansa Innovation Hub (LIH).
Dan Kreibich, Chief Product Officer (l.), und Philipp von Lamezan, Chief Executive Officer, führen die Plattform Squake nach deren Ausgründung aus dem Lufthansa Innovation Hub (LIH).
(Bild: Squake)

Beim Wissen alleine soll es aber nicht bleiben: Um die hervorgerufenen Emissionen zu kompensieren, erhalten an die Plattform angeschlossene Unternehmen Zugriff auf renommierte und kuratierte Klimaschutzprojekte und innovative Technologien zur Reduktion ihrer Kohlenstoffdioxid-Emissionen. Wie es heißt, wurde die Abwicklung vom TÜV geprüft und soll auch zukünftig regelmäßig extern geprüft werden. Wie Squake angibt, habe man bereits Kunden wie das aufstrebende Reise-Start-up Viatu oder auch solche Marktriesen wie Lufthansa Cargo für sein Angebot gewinnen können.

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