Ladungsträger

Testlauf für EPAL-Chemiepaletten bei Covestro

| Redakteur: Bernd Maienschein

Seit dem 1. Januar 2018 werden EPAL-CP-Paletten nach dem technischen Regelwerk der European Pallet Association (EPAL) gefertigt.
Seit dem 1. Januar 2018 werden EPAL-CP-Paletten nach dem technischen Regelwerk der European Pallet Association (EPAL) gefertigt. (Bild: EPAL)

Als erstes großes Chemieunternehmen plant der aus der ehemaligen Kunststoffsparte von Bayer hervorgegangene Werkstoffhersteller Covestro, die neuen, unabhängig geprüften EPAL-CP-Paletten als Ladungsträger einzusetzen. Vor dem Start werden die neu lizenzierten CP-Paletten im Testlauf an den europäischen Covestro-Standorten geprüft.

Der börsennotierte Werkstoffhersteller Covestro ist an mehreren Standorten in Europa vertreten, etwa in den nordrhein-westfälischen Niederrhein-Werken Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen, aber auch in Brunsbüttel und im belgischen Antwerpen. Hauptsitz ist im Leverkusener Chempark, wo neben Bayer und Lanxess mehr als fünfzig Unternehmen angesiedelt sind.

Neun neue Holzladungsträger

Martin Leibrandt, CEO der European Pallet Association e. V. (EPAL), die mit über 500 Mio. EPAL-Europaletten und 20 Mio. Gitterboxen im weltweit größten offenen Tauschpool den Warenfluss in der Logistikwelt sichert: „Wir freuen uns, dass Covestro als ein bedeutender Player in der Chemieindustrie auf EPAL-CP-Paletten setzen will und den ersten Testlauf startet.“

Der weltweit größte Qualitätssicherungsverband EPAL hatte im November 2017 verkündet, die Chemiepaletten 1 bis 9 ab 2018 in sein Portfolio aufzunehmen. Damit erweiterte die Organisation ihr bestehendes erfolgreiches Ladungsträger-Portfolio um neun weitere qualitätsgesicherte Holzladungsträger, die in der chemischen Industrie und darüber hinaus eine tragende Rolle spielen. Seit dem 1. Januar 2018 werden EPAL-CP-Paletten nach dem technischen Regelwerk der EPAL produziert und gemäß dem ISPM-15-Standard behandelt, sodass sie für den weltweiten Warenverkehr geeignet sind.

Weitere Beiträge zum Unternehmen:

EPAL

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