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Sondertransporte Tiroler 15,5-t-Glocke geht nach Israel

Ein wahrlich „dickes Ding“ hatte der österreichische Transport- und Logistikdienstleister Gebrüder Weiss Anfang Juli 2012 zu schultern: Eine 15,5 t schwere Glocke der Tiroler Glockengießerei Grassmayr musste von Innsbruck nach Triest gebracht werden, bevor der Transport von dort aus per Schiff weiter nach Israel ging.

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Die 15,5 Tonnen schwere Glocke wurde von Gebrüder Weiss per Sondertransport von Innsbruck nach Triest transportiert.
Die 15,5 Tonnen schwere Glocke wurde von Gebrüder Weiss per Sondertransport von Innsbruck nach Triest transportiert.
(Bild: Gebrüder Weiss)

Ein Sondertransport der international aktiven Spedition mit Hauptsitz im österreichischen Lauterbach brachte das tonnenschwere Stück samt dazugehörigen Schwergutteilen nach Triest. Die mit einem Durchmesser von fast 3 m bisher größte von der Tiroler Glockengießerei Grassmayr gegossene Glocke ist für ein griechisch-orthodoxes Kloster auf dem Berg Tabor in Israel bestimmt.

Glockenhandling mit Ketten und Rutschmatten

Ausmaße und Gewicht der Rekordglocke machten bereits die Verladung zum Härtetest für Mensch und Material: Bei der Abholung mit einem Tieflader bei der Glockengießerei kam ein Kran zum Einsatz. Kurz darauf wurde die Glocke in einer Schwerguthalle von Gebrüder Weiss in Hall auf einen noch größeren Tieflader verladen. Dieser hatte bei Grassmayr schlichtweg keinen Platz gefunden.

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„Für das Handling des Prachtstücks waren geschulte Mitarbeiter vor Ort, die besondere Ketten und Rutschmatten anlegten. So konnten wir höchste Transportsicherheit gewährleisten“, erklärt Stefan Pürcher, Seafreight Manager bei Gebrüder Weiss. „Mit dem Verlauf sind wir sehr zufrieden.“ Gebrüder Weiss zeichnete zudem für die Ausfuhrzollabfertigung verantwortlich.

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