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TNT Express startet Umweltinitiative

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Basierend auf den Ergebnissen wurden unter dem Motto „code orange“ Handlungsfelder definiert, innerhalb derer die Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen gebündelt wurden. Dazu zählen beispielsweise Investitionen in neue Technologien zur Routenoptimierung. Welche Erfolge damit erzielt werden können, zeigen exemplarisch zwei Beispiele: Durch die Vermeidung von Leerkilometern spart die Niederlassung Gersthofen jährlich fast 20 000 l Diesel und gut 54 t CO2 ein. Mit der Umstellung des Fernverkehrssystems auf das 3-Hub-System im Jahr 2001 fallen Jahr für Jahr sogar 8 Mio. Lkw-Kilometer weniger an. Der Einsatz umweltfreundlicherer Flugzeuge fördert die CO2-Reduktion im Bereich Luftfracht.

Einsparpotenziale bieten auch die Firmenfahrzeuge, die bereits heute der Euro-4-Norm entsprechen. Sie werden nach und nach durch umweltfreundlichere Modelle mit Rußpartikelfilter ersetzt. Durch diese Maßnahme sank der CO2-Ausstoß pro Dienstfahrzeug von 9,74 t in 2003 auf 8,57 t in 2007. Durch spezielle Eco-Fahrertrainings, in denen die Mitarbeiter Tipps zum vorausschauenden und treibstoffsparenden Fahren erhalten, wurde zudem der Dieselverbrauch gesenkt.

Videokonferenzen sollen Geschäftsreisen eindämmen

Um die Zahl der Geschäftsreisen deutlich zu reduzieren, wurden konzernweit 60 Videokonferenzsysteme eingeführt. Führungskräfte in allen Ländern fanden sich zwischen Juni und Dezember 2007 insgesamt 339 Mal zum Dialog via Bildschirm zusammen und vermieden so den Ausstoß von über 225 t CO2.

Mit 21% tragen die Gebäude zu den von TNT verursachten CO2-Emissionen bei. Deshalb engagieren sich auch die Niederlassungen im ökologischen Bereich. Weltweit sind 98% der TNT-Express-Niederlassungen nach ISO 14001 für Arbeitssicherheit und Umweltschutz zertifiziert. Mit 17 von 31 deutschen Niederlassungen wurden schon über 50% der deutschen Niederlassungen zudem als Ökoprofit-Betrieb ausgezeichnet, weitere sind zurzeit in der Umsetzung. Für alle Niederlassungen verpflichtend sind die unternehmenseigenen Umweltschutzrichtlinien. Sie sehen die Reduzierung des Verbrauchs von Strom, Energie und Wasser vor.

Am effektivesten ist ökologisches Planen von Anfang an

Umgesetzt wird dies mit verschiedenen Maßnahmen, wie der Vermeidung von Stand-by-Betrieb bei Elektrogeräten oder einem sinnvollen Heizverhalten. Ein weiterer Aspekt ist die Reduzierung sowie die verstärkte Wiederverwertung des Abfalls. In Deutschland erreicht TNT Express beispielsweise eine Recyclingquote von 90%.

Noch effektiver ist es natürlich, neue Niederlassungen und Hubs von Anfang an nach ökologischen Aspekten zu planen und zu realisieren. Geschehen ist dies bei der jüngsten TNT-Niederlassung in Hamburg-Allermöhe. Geschickte Planung und Anwendung neuester Technologien nutzen hier unter anderem Tageslicht optimal aus und sparen zudem Wasser. Für die konsequente Umsetzung des Planet-me-Gedankens beim Bau dieser Niederlassungen wurde TNT 2007 mit dem Hanse Globe für umweltfreundliche und logistische Projekte ausgezeichnet. Verliehen wurde der Preis von der Logistik-Initiative Hamburg.

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