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Logistik 4.0 Wo steht die deutsche Wirtschaft auf dem Weg zu Logistik 4.0?

Bei der Veranstaltung „Logistik 4.0 – der Kunde im Mittelpunkt“ gaben bei IO-Consultants in Heidelberg acht Experten aus der Praxis und Wissenschaft Einblicke in ihre aktuellen Anwendungsfelder und Lösungen im Bereich Logistik 4.0.

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In den Pausen machte IO-Consultants erlebbar, wie die Planung mittels Virtual Reality (VR) optimiert werden kann.
In den Pausen machte IO-Consultants erlebbar, wie die Planung mittels Virtual Reality (VR) optimiert werden kann.
(Bild: IO-Consultants)

Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Technologie stand bei dem Event bei IO-Consultants im Mittelpunkt, das von Prof. Dr. Julia Christine Bendul moderiert wurde, Lehrstuhlinhaberin für Management für Industrie 4.0 an der RWTH Aachen. Über 100 Teilnehmer hörten zu und diskutierten mit den Referenten, wie in diesem Umfeld die bestmögliche Leistungsfähigkeit der Logistikprozesse erreicht werden kann.

Deutschland steht noch am Beginn

In ihren einleitenden Worten sagte Prof. Bendul, dass in den Medien häufig suggeriert würde, „wir seien in Deutschland nur noch einen kleinen Schritt von der erfolgreichen Umsetzung von Logistik-4.0-Ansätzen entfernt“. Tatsächlich beschäftigten sich alle der namhaften vortragenden Unternehmen, darunter Hugo Boss, BMW, Haribo oder Capri-Sun, mit dieser digitalen Transformation, stünden aber noch am Beginn. Viele der Unternehmen setzten auf automatisierte Lagerkonzepte, planten in den nächsten Jahren den Einsatz von Robotern in ihren Logistikprozessen und führten teilweise bereits Pilotierungen durch.

Bei allen Trends und Möglichkeiten der Digitalisierung lautete der Tenor der Veranstaltung: Es kommt nicht nur auf die Technologie an, sondern vielmehr auf das optimale Zusammenspiel mit dem Menschen.

Bei Komplexem ist der Mensch überlegen

Prof. Dr. Johannes Fottner, Professor für Technische Logistik an der TU München (Garching), fasste abschließend zusammen: Bei allen technischen Innovationen solle nicht das Ziel sein, den Menschen zu ersetzen – dafür sei er viel zu flexibel einsetzbar –, sondern die Prozesse bestmöglich unter sinnvollem Einsatz von Technik und Technologie zu optimieren. Denn vor allem gleichartige, wiederkehrende Prozesse könnten gut von Robotern und Maschinen erfüllt werden. Sobald es um komplexe und parallele Abläufe ginge, sei der Mensch den Robotern und Maschinen auch in der Zukunft überlegen.

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