Anbieter zum Thema
Diese einzigartige Eigenschaft resultiert aus dem technischen Konzept, das sich hinter den beiden hydraulischen Manipulationsarmen verbirgt, die für die Lastaufnahme und das Absetzen verantwortlich sind: Die zwei als Schenkel eines Dreiecks angeordneten hydraulischen Teleskopzylinder sind in der Lage, die Lasten einer voll beladenen Ladeeinheit zu heben beziehungsweise zu senken oder seitlich zu bewegen. Dies ermöglicht ein einfaches horizontales Umschlagen und somit ein Abstellen der Ladeeinheiten an jeder beliebigen Stelle und bei jedem Höhenniveau zwischen Boden und Lkw. Diese Aspekte heben das System maßgeblich von denen des Mitbewerbs ab. Die Möglichkeit, Reparaturen beziehungsweise den Austausch von Verschleißteilen selbstständig durchführen zu können, lassen den Kunden zudem profitieren.
Teleskoparm kann gleichzeitig in zwei Stufen ausgefahren werden
Die Seitenlader-Containerumschlagtechnik Boxmover ist nach modernsten Grundsätzen konstruiert. Ein wesentliches Element der Hebevorrichtung ist der Teleskoparm, welcher gleichzeitig in zwei Stufen ausfahrbar ist. Die einzelnen Stufen besitzen, wie andere Hubsysteme auch, Gleitelemente. Bei der Boxmover-Technik kommen jedoch im Gegensatz zum Wettbewerb „Long-live“-NE-Metallgleitführungen mit Kugelgraphit als Gleitzusatz zum Einsatz. Dadurch sind diese widerstandsfähiger und brauchen nicht – wie bei anderen Systemanbietern üblich – jährlich gewartet beziehungsweise getauscht zu werden.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Hebetechnik besteht aus den Hydraulikzylindern. Diese wurden, speziell der teleskopisch ausfahrbare Hydraulikzylinder, welcher als Pendelstütze im Boxmover-System zum Einsatz kommt, unter Anwendung der modernsten Finite-Elemente-Berechnungsmethoden auf Theorie dritter Ordnung, Verdrillung nach dem Knicken, konstruiert und berechnet. Obwohl die Funktionsweise des Systems basierend auf komplexen Berechnungsmethoden entwickelt wurde, kamen für die Verschleißteile (Dichtungen, Zylinderstangenführungen) nur handelsübliche Baugruppen zum Einsatz, welche in einem gut sortierten Fachgeschäft im Normalfall jederzeit vorrätig sind.
Alternativbaugruppen für alle nicht systemrelevanten Bauteile möglich
Bei der täglichen Arbeit mit Nutzfahrzeugen kann es passieren, dass ein Anbauteil beschädigt wird oder beispielsweise eine Einfahrt nicht hoch oder breit genug ist. Um solche Herausforderungen mit schnellen Lösungen begegnen zu können, setzt Boxmover auf einen pragmatischen Ansatz. Für alle Bauteile, welche nicht ausdrücklich systemrelevant sind, können Alternativbaugruppen verwendet werden. Es ist für die grundlegende Funktionsweise der Boxmover-Technik nicht ausschlaggebend, ob zum Beispiel Aspeök- oder Hella-Lichtanlagen verbaut werden. Weiterhin ist es nicht von Relevanz, ob Voss-, Hansaflex- oder Parker-Hydraulikverschraubungen und -Schläuche Verwendung finden.
Boxmover schreibt lediglich die Funktion und Anforderung vor; die konkrete technische Ausführung obliegt dem Eigentümer des Fahrzeuges. Dies ermöglicht ein flexibles Zugreifen auf das bestehende Lager des Transporteurs in puncto Reifen, Felgen, Achsen, Lichtanlage, Bremsanlage, Hydraulikverrohrung beziehungsweise Hydraulikschläuche. Selbst die Kabelbäume der elektrischen Ausrüstung der Hebevorrichtung können problemlos im Fachhandel bezogen werden.
* Dipl.-Ing. Rudolf Hubauer ist Geschäftsführer der Boxmover GmbH in 4490 St. Florian (Österreich)
(ID:35646680)